CDU-Stadverband votiert einmütig für Dr. Hendrik Hoppenstedt

V.l.: Versammlungsleiter Uwe Rebitzki, Kreisgeschäftsführer der CDU, und Heiner Neddermeyer bei der Begrüßung Dr. Hendrik Hoppenstedts. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
V.l.: Der Stadtverbandsvorsitzende der CDU, Heiner Neddermeyer gratulierte den Kandidaten für die Regionsversammlung Rainer Fredermann, Birgit Diers und Heinz Heinicke. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Fredermann Spitzenkandidat für die Regionsversammlung

GROSSBURGWEDEL (hhs). Am Dienstagabend hatte der CDU-Stadtverband Burgwedel zu zwei Mitgliederversammlungen eingeladen: Auf der ersten sollten die hiesigen Kandidaten der Christdemokraten für die Regionsversammlung im September von den Mitgliedern gewählt werden. Die Zweite galt dem Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Burgwedel. Aus formalrechtlichen Gründen müssen diese Basiswahlen in getrennten Versammlungen stattfinden. Die an diesem Abend von den Parteimitgliedern gewählten Kandidaten werden sich bei der Kommunalwahl am 11. September den Wählerinnen und Wählern stellen. Heiner Neddermeyer konnte sich freuen, der Einladung waren 116 Mitglieder gefolgt, Rekordbeteiligung und Glück für den Vorsitzenden, er hatte 121 Wahlzettel vorbereitet.
Zunächst galt die Aufmerksamkeit den Kandidaten für die Regionsversammlung. Zur Wahl standen als Spitzenkandidat der Christdemokraten für Burgwedel Rainer Fredermann, Ortsbürgermeister von Wettmar, Ratsherr und Vorsitzender des Finanzausschusses. Weiter zur Wahl standen Heinz Heinicke, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Großburgwedel, und Birgit Diers, Mitglied im Stadtverband und Sprecherin im Niedersächsischen Finanzministerium.
Rainer Fredermann fasste eingangs seine Ziele in einer programmatischen Rede zusammen. Hauptaufgaben seien die Konsolidierung der Regionsfinanzen und mehr Bürgernähe durch Verstärkung der Transparenz in der Region Hannover. Im Bereich Finanzen könne die Region Hannover eine ganze Menge lernen von der Stadt Burgwedel, verwies er auf die in dieser Beziehung absolut erfolgreiche Geschichte der Kommune. Mehr Bürgernähe und Transparenz wolle er mit Bürgersprechstunden erreichen. Auch das ist ein Erfahrungswert von Fredermann, er praktiziert das seit Jahren mit Erfolg und Zuspruch als Ortsbürgermeister in Wettmar. Das Wahlergebnis für alle drei Kandidaten war eindeutig. Sie wurden beinahe ohne jede Gegenstimme gewählt. Als Kandidaten endgültig aufgestellt werden die drei Burgwedeler auf der Wahlkreisdelegiertenkonferenz der CDU Ende März in Burgdorf.
In der zweiten Versammlung, die der ersten auf dem Fuße folgte, stand der CDU-Kandidat für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters zur Wahl an. Der Stadtverband hatte sich wie nicht anders zu erwarten war, im Vorfeld einstimmig für Dr. Hendrik Hoppenstedt ausgesprochen. Der Bürgermeisterkandidat gab in seiner Bewerbungsrede zunächst einen knappen Rückblick auf seine erste Amtszeit. Der Ausbau der Kindertagesstätten, Horte und Krippen belaste den städtischen Etat jährlich mit 4 Millionen Euro, habe Burgwedel aber zu einer Spitzenposition verholfen. Die Stadt läge vorn im Bereich Familienfreundlichkeit und werde dadurch auch interessant für ansiedlungswillige Betrieb. Mit dem Ankauf von Flächen für gewerbliche Nutzung seien Einnahmen aus der Gewerbesteuer gesichert. Nur: es dauere eben etwas. Betriebe, die keinen Mehrwert für die Stadt versprechen. werden auch in Zukunft in Burgwedel keine Chance haben. Das kommende Jahr werde von den Themen „Weiterentwicklung der Schullandschaft“ und „Verhinderung der Güterbahnumfahrung“ beherrscht werden. Hier werde ein Umdenken der Politik notwendig, Bürgerinnen und Bürger müssen dabei stärker in den Diskussionsprozess eingebunden werden: „Mehr Bürgerbeteiligung über Bürgerversammlungen, ein noch besserer Informationsfluss über elektronische Medien und einen noch transparenterer Entscheidungsfindungsprozess“ kündigte Dr. Hendrik Hoppenstedt an. Das Wahlergebnis war eindeutig: Knapp 98% der Stimmen gingen an ihn. „Darauf kannst Du stolz sein“, brachte es der Vorsitzende Heiner Neddermeyer auf den Punkt.