CDU-Stadtverband votiert für Dr. Hendrik Hoppenstedt

Einstimmig hat sich der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Burgwedel für Amtsinhaber Dr. Hendrik Hoppenstedt als Kandidat für die Bürgermeisterwahl ausgesprochen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Einstimmiges Votum für erneute Kandidatur des Amtsinhabers

BURGWEDEL (hhs). Im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten erklärten Torsten Rieckenberg, Mitglied im Stadtverband der CDU und deren Fraktionsvorsitzender im Rat, und der Stadtverbandsvorsitzende Heiner Neddermeyer, der Vorstand des Stadtverbandes habe sich einstimmig für die Nominierung Dr. Hendrik Hoppenstedts als Kandidat für das Bürgermeisteramt im Zuge der Kommunalwahlen am 11. September 2011 ausgesprochen. Dr. Hoppenstedt habe dem unterdessen zugestimmt. „Wir sind sehr froh, dass wir Dr. Hendrik Hoppenstedt für eine weitere Periode aufstellen können“, freuten sich Rieckenberg und Neddermeyer.
Er habe sich sehr darüber gefreut, dass der Vorstand des Stadtverbandes ihm weiterhin einmütig das Vertrauen schenken will, erklärte Dr. Hendrik Hoppenstedt. „Ich bin zuversichtlich, dass die auch Mitglieder hinter mir stehen werden und meine Kandidatur beschließen“. Heiner Neddermeyer beschrieb kurz das weitere Procedere: „Voraussichtlich am 18. Januar wird auf einer Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands die Wahl des Bürgermeisterkandidaten und der Regionskandidaten stattfinden. Von Februar bis Mitte März sollen dann die Mitgliederversammlungen der einzelnen Ortsverbände laufen“.
Dr. Hendrik Hoppenstedt habe in seiner ersten Amtszeit viel für die Stadt Burgwedel erreicht, erklärten Rieckenberg und Neddermeyer. Als Beispiele nannten sie die sehr starke quantitative und qualitative Ausweitung des Betreuungsangebotes in den Kindertagesstätten. „Hier sprechen nicht nur die Zahlen für sich sondern auch die deutliche Verbesserung des pädagogischen Niveaus und die Flexibilität bei den Betreuungszeiten“, sagten sie. „Damit ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf überall in der Stadt keine leere Floskel“.
Zu Hoppenstedts Verdiensten zähle auch die Veränderung in Burgwedels Schullandschaft. Alle weiterführenden Schulen werden inzwischen als Offene Ganztagsschulen betrieben mit der Möglichkeit, dass Kinder bis zur 7. Klasse nach dem Schulunterricht durch vielfältige Angebote mit Fachkräften und Hausaufgabenhilfe betreut werden können. Besonders deutlich seien die positiven Veränderungen im Bereich Stadtentwicklung, die sich nicht nur auf Großburgwedel beschränkte, sondern auch zu wesentlichen Verbesserungen in den Ortsteilen geführt habe. Als Beispiele führten sie die Dorfplätze in Oldhorst und Wettmar an. „Fuhrberg wird im kommenden Jahr folgen“, freute sich Neddermeyer, der auch Ortsbürgermeister in Fuhrberg ist. Großburgwedel profitiere von den Veränderungen im Amtspark und dem Alten Park. Mit dem Domfrontplatz und dem Amtshof habe der Bürgermeister ganz besondere Akzente gesetzt und die Lebensqualität nachhaltig verbessert.
Der alte und wahrscheinlich neue Bürgermeisterkandidat der Burgwedeler CDU sieht für die kommende Amtsperiode noch weitere Arbeitsschwerpunkte: „Ganz wichtig ist der Erhalt unserer Grundschulen in den Ortsteilen trotz rückläufiger Schülerzahlen. Sie sollen auch in Zukunft als Ganztagsschulen geführt werden. Darüber hinaus werden wir die Schullandschaft weiter entwickeln, um das Schulangebot noch attraktiver zu gestalten. Und ich denke, wir müssen weiterhin für passgenaue Angebote für Senioren sorgen. Ein erster Schritt könnte das Aufstellen von Bewegungsgeräten im öffentlichen Raum sein. Wir müssen den Bedürfnissen der älteren Bevölkerungsgruppe stärker gerecht werden“. Natürlich werde er die wirtschaftsfreundliche Politik fortsetzen. „Unsere Stadt muss weiter lebenswert bleiben. Wir wollen keine Güterbahnstrecke, die die Menschen und die Natur stark belastet“. Wichtig werde in den kommenden Jahren sein, trotz deutlich schlechterer Ausgangsvoraussetzungen als vor wenigen Jahren die kommunalen Finanzen stabil zu halten: „Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir in allen Politikbereichen weiter handlungsfähig bleiben, ohne kommende Generationen mit Schulden zu belasten“.