CDU-Regionsfraktion will sich für schnellen Bau des Bettenhauses einsetzen

V.l.: Prof. Dr. Wolfgang Greinder, Rainer Fredermann, Kandidat der Burgwedeler CDU für die Regionsversammlung, und Eberhardt Wicke, Vorsitzender der CDU-Regionsfraktion. (Foto: Hans Hermann Schröder)

„Schwachstelle am Krankenhaus Großburgwedel beseitigen“

GROSSBURGWEDEL (hhs). Die CDU-Regionsfraktion sieht in dem Neubau des sogenannten Bettenhauses am Krankenhaus Großburgwedel einen ersten Schritt, die Einrichtung zukunftsfähig zu machen. Der Fraktionsvorsitzende der Regions-CDU Eberhard Wicke hatte am Freitag vergangener Woche zu einem Gespräch eingeladen. Mit dabei waren Rainer Fredermann, der Kandidat der hiesigen CDU für die Regionsversammlung, und der Professor für Gesundheitsökonomie Dr. Wolfgang Greiner, der auch Sprecher der CDU im Aufsichtsrat des Klinikum Region Hannover ist.
Der Neubau des Bettenhauses sei beschlossene Sache, so Wicke. Die CDU fordere, dass man die Baumaßnahmen schnell angehe. Die Finanzierung des Bauvolumens von etwa 26 bis 30 Millionen Euro stehe. Sinn des Neubaus sei es, den Standard allgemein anzugleichen. „Nachdem nach Regionsgründung zunächst die veralteten Krankenhäuser in der Landeshauptstadt saniert wurden, sind nun die Umlandkrankenhäuser an der Reihe“, so Wicke weiter. Wann aber letztendlich mit dem Neubau begonnen werde, stehe noch in den Sternen. Die CDU in der Regionsversammlung werde sich aber für einen Baubeginn in 2012 stark machen. Insbesondere das neue Bettenhaus sei notwendig, um eine Schwachstelle des Krankenhauses in Großburgwedel zu beseitigen. „Moderne Standards sind heute Zweibettzimmer, pro Bett ein Fernsehgerät und ein Kühlschrank“, erläuterte Wicke den Zusammenhang. „Wir müssen unseren potentiellen Patienten neben dem medizinischen Angebot auch ein Umfeld bieten, das gute Gründe beinhaltet, deswegen in Klinikum Großburgwedel zu kommen“.
Mit der Modernisierung wolle man aber auch insbesondere junge Ärzte motivieren, nach Großburgwedel zu kommen. „Das Umfeld hier ist attraktiv“, so das Urteil des Fraktionsvorsitzenden. „Wir glauben, dass mit den Baumaßnahmen das Krankenhaus in Großburgwedel langfristig gesichert ist. Die Konkurrenz zu kirchlichen und privaten Krankenhäusern ist in Hannover groß“, gab er zu bedenken. Die CDU in der Regionsversammlung werde dafür eintreten, dass die dezentralen Strukturen der Einrichtungen im Verbund des RegionsKlinikums Hannover erhalten bleiben. „Wir sehen darin einen Verbundvorteil innerhalb des Konzerns“, pflichtete Prof. Dr. Wolfgang Greiner bei. „Der Erfolg im Wettbewerb hängt allerdings vom Standard der Krankenhäuser ab. Die Kunden entscheiden nur nach Angebot“. Jedes Krankenhaus sei gut beraten, sich zum medizinischen Zentrum zu entwickeln. „Wir werden weiter anmahnen, das der Aufsichtsrat des RegionKlinikums endlich in die Strümpfe kommt, ein neues Kerngeschäft zu definieren“. Das Image jeder Klinik müsse stimmen und das Klinikum Region Hannover müsse sich in jeder Beziehung zu einer anerkannten Marke entwickeln.