CDU-Fuhrberg will die Zukunft der Ortschaft weiter gestalten

Heiner Neddermeyer und zwei neue Kandidaten: Dr. Julia Rohwer und Ralf Pesliak. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Zehn Kandidaten treten zur Kommunalwahl an

FUHRBERG (hhs). Lang ist die Liste mit den Kandidaten, die der CDU-Ortsverband Fuhrberg ins politische Rennen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl schickt. Spitzenkandidat auch für das Amt des Ortsbürgermeisters ist der bisherige Amtsinhaber Heinrich Neddermeyer. Ihm zur Seite stehen Andreas Witte, Jörg Heuer, Ralf Pesliak, Hermann Wöhler, Dr. Julia Rohwer, Ingo Langer, Frank Töllner, Henning Warnecke und Claus-Heinrich Gerns. „Wir gestalten Fuhrbergs Zukunft“, so lautet das Motto der Christdemokraten für die nächste Wahlperiode, und in dieser Beziehung hat sich der Ortsverband einiges vorgenommen.
Neddermeyer, seit 2001 Mitglied des Ortsrats Fuhrberg und des Stadtrats, hat in den Jahren als Ortsbürgermeister eine ausgesprochen offene Amtsführung betrieben. Er selbst versteht sich als Ansprechpartner vor allem für Senioren, Vereinen und Jugendlichen und tritt immer wieder als Mittler zwischen Bürgern und Verwaltung auf. „Heiner“, wie ihn seine Freunde nennen, Neddermeyer ist sehr präsent bei fast allen Gelegenheiten, die Fuhrberg bietet. Er gilt als treibende Kraft hinter dem Projekt „Frischmarkt in Fuhrberg“. Die Liste der nun nominierten Kandidaten bietet einige Überraschungen. „Wir wollten mit einigen neuen Gesichtern ganz vorsichtig einen Generationswechsel einleiten“, erläuterte Heiner Neddermeyer diesem Umstand im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten. Für diesen Generationswechsel stehen insbesondere Dr. Julia Rohwer, Ralf Pesliak, Ingo Langer und Henning Warnecke.
Ralf Pesliak ist in Fuhrberg kein Unbekannter. Er ist Vorsitzender des Sportvereins Fuhrberg und in dieser Funktion ausgesprochen aktiv im Sportring Burgwedel. „Die Vereine müssen mit einer Stimme sprechen“, umschreibt er sein persönliches Ziel. Neben einem Sitz im Ortsrat Fuhrberg strebt der 44-jährige Diplom-Informatiker auch einen Sitz im Stadtrat an. Er ist für den Wahlbereich II Burgwedel-Ortschaften auf der Liste nominiert. Dort könnte er sich gut eine Mitarbeit im Ausschuss für Kultur und Sport vorstellen. Wenn die Stadt Burgwedel auch in den kommenden Jahren im Bereich des Sports zukunftsfähig bleiben wolle, müsse man mit der Umsetzung der Vorschläge aus dem IKPS-Gutachten rechtzeitig beginnen. Für die Ortschaft Fuhrberg sieht er zwar einen Sporthallenneubau in weiter Ferne, „aber ein zusätzlicher Gymnastikraum an der alten Sporthalle ist dringend notwendig, denn die Nachfrage aus der Bevölkerung nach den bestehenden Angeboten sprengt langsam die Kapazitäten der Sporthalle“, sagt er.
Dr. Julia Rohwer ist Zahnärztin und engagiert sich stark in der Ortschaft Fuhrberg. Die 35-jährige betreibt ehrenamtlich die Geschäftsstelle des Sportvereins Fuhrberg und sieht großen Handlungsbedarf, in der kommenden Wahlperiode die Angebote und Kapazitäten der Kindertagesstätte weiter auszubauen. Die jetzige Lösung, dass einige Eltern ihre Kinder in den Einrichtungen der Nachbarortschaften unterbringen müssen, betrachtet sie als provisorische Übergangslösung: „Mich haben einige Mütter auf dieses Problem angesprochen. Sie haben keinen Platz für ihre Kinder in der Kindertagesstätte Fuhrberg bekommen und müssen ihre Kleinen nun auf dem Arbeitsweg in anderen Einrichtungen unterbringen“, sagt sie. „Das werden wir mittelfristig ändern müssen“.
In der kommenden Wahlperiode wollen die Christdemokraten folgende Probleme angehen: Die Erhaltung des alten Dorfbildes und der schönen Umgebung Fuhrbergs, schnellstmögliche Realisierung des Frischmarkts, Reparatur und Neugestaltung der Alten Burgwedeler Straße, Restrukturierung des Kirchplatzes, Ausbau der Klärwerkskapazität, Erweiterung des Neubaugebiets und Förderung von Gewerbeansiedlungen, Erneuerung der Fahrbahndecke auf der Ortsdurchfahrt mit Flüsterasphalt, Beibehaltung der freiwilligen Leistungen für Senioren-, Jugend- und Vereinsarbeit und die Erweiterung der Sporthalle. Darüber hinaus wollen die Kandidaten für den Erhalt der Grundschule und den Ausbau der Ganztagsschule eintreten.