CDU Engensen stellt Kandidatenliste zur Ortsratswahl auf

V. l.: Doris Seidler, Dr. Michael Seidler, Marc Sinner und Alfrd Dzialas bei der Auszähling der Stimmen. (Foto: CDU Engensen)

Zahlreiche neue Bewerber auf der Liste

ENGENSEN (r/bs). Unter der Leitung des Stadtverbandsvorsitzenden Heiner Neddermeyer stellte der Ortsverband der CDU Engensen seine Kandidatenliste für die Wahl des Ortsrates Engensen am 11. September auf. Der Vorstand hatte sich bereits seit geraumer Zeit mit der Vorbereitung der Liste beschäftigt und diese Arbeit zahlte sich dann auch aus.
„Wir haben zahlreiche neue Kandidaten auf der Liste, die bisher weder in der CDU noch in der Kommunalpolitik engagiert waren. Das war auch unser erklärtes Ziel. Zum Schluss hatten wir sogar mehr Bewerber als die maximale Anzahl von 10 Plätzen, die die Niedersächsische Gemeindeordnung für einen Ortsrat, der aus 5 Personen besteht, zulässt. Wir freuen uns, dass uns das gelungen ist und dass wir sehr unterschiedliche Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren können, die das gesamte Spektrum unseres Dorfes abbilden. Gleichzeitig hat der Ortsverband jetzt auch 3 neue Mitglieder, freuten sich die beiden Vorsitzenden Fritz Papenberg und Joachim Schrader.
Nachdem die Liste vorgestellt wurde entschieden sich die anwesenden Mitglieder für eine Gesamtabstimmung über die Liste. Es musste also nicht über jeden einzelnen Kandidaten und dessen Platzierung abgestimmt werden. „Das ist sehr selten der Fall und klappt nur, wenn sich alle einig sind“, resümierte der Stadtverbandsvorsitzende Neddermeyer im Anschluss an die Sitzung.
Auf der Liste werden sich folgende Bürgerinnen und Bürger Engensens zur Wahl stellen: Fritz Papenberg, Anne Wolny, Joachim Schrader, Christian Rolinski, Dr. Ute Klausch, Alfred Dzialas, Sebastian Müller, Klaus-Friederich Gommert, Achim Witte und Cord Kausche.
Joachim Schrader, als derzeit einziger Vertreter der CDU im Ortsrat Engensen, betonte, dass man den Konsens wolle, um gemeinsam für Engensen möglichst viel zu erreichen. Das funktioniere aber nur mit einer Partei, die auch im Stadtrat, in der Region, im Land und im Bund vertreten sei und die Geschicke dort mitbestimmen kann. Bei den derzeit heiß diskutierten Themen Güterverkehrsstrecke und Kohlendioxidverpressung unter der Erde müssen die Einflussmöglichkeiten einer Partei über die Kommunalpolitik hinausgehen. Schrader ist Mitglied im Bürgerforum Burgwedel e.V. und wurde vom Ortsverbandsvorstand als Zuständiger für dieses wichtige Thema bestellt.