Burgwedels Feuerwehren können sich sehen lassen

Die Ortswehr Wettmar musste einen Flächenbrand bekämpfen mit sechs C-Rohren und einer Leiterbrücke für den Schlauch über die Straße. Die „Wasserspiele“ am Dorfteich begeisterten die Zuschauer. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Perfekte Einsatzvorführungen beim Stadtfeuerwehrtag

FUHRBERG (hhs). Wenn Burgwedels Freiwillige Feuerwehren zum Stadtfeuerwehrtag einmal im Jahr einladen, dann steht den Besuchern gewissermaßen eine Stuntshow vom Feinsten bevor: Hier können alle dabei zusehen, „wie“ ein Feuerwehreinsatz abläuft, wie brennende Fahrzeuge gelöscht werden, wie eingeklemmte Personen aus diesen befreit und gerettet werden oder wie die Wehren so ganz alltägliche Probleme lösen, zum Beispiel eine Schlauchbrücke mit Leitern über eine befahrene Straße zu bauen. Das alles und einiges mehr gab es am Samstag in der Ortsmitte in Fuhrberg zu bestaunen. Und genau das taten einige hundert Besucherinnen und Besucher.

Ausrichter in diesem Jahr war die Ortswehr Fuhrberg. Ortsbrandmeister Dirk Fleischfresser und seine Kameraden hatten sich einiges einfallen lassen, um die Stunden im Bereich von Dorfteich und Kirche nicht langweilig werden zu lassen. Wer zu Veranstaltungen der Ortswehren geht weiß, hier ist für das entsprechende Catering immer gesorgt: Der Grill sorgte für Deftiges gegen den Hunger, am Getränkestand hatte ein Team den Kampf mit dem Durst aufgenommen. Auf dem Hof Meyne hatten die Damen für ein Kuchenbüfett gesorgt, und um das alles abzurunden, sorgte der Musikzug Kleinburgwedel Fuhrberg für schmissige Hintergrundmusik. So war für jeden Geschmack etwas passendes dabei.
Der Reigen der Einsatzvorführungen begann mit einer brenzligen Lage: Aus einem voll besetzten Bus drang starker Qualm nach außen, ein Schreckensszenario, das einem in der Realität die Haare zu Berge stehen lässt. Der Spargelhof Heuer hatte seinen Bus für den Einsatz zur Verfügung gestellt. Die Ortswehren aus Fuhrberg und Kleinburgwedel lösten das Problem absolut professionell, mit Fahrzeuglöschen, Personenrettung unter Atemschutz und allem, was dazugehört. Zur Begeisterung der Zuschauer wurde der Einsatz in allen Einzelheiten kommentiert. Hier wurde klar, dass diese Professionalität nicht von ungefähr kommt, sondern das Ergebnis ständiger Übung ist. Jeder Kamerad weiß im Einsatz, was zu tun ist, jeder Handgriff sitzt und die Männer können sich hundertprozentig aufeinander verlassen.
Unterdessen hatten auf dem Hof Willy Meyne die Wettkämpfe zur Qualifikation für den Bundeswettkampf der Jugendfeuerwehren Burgwedels begonnen. Auch der Nachwuchs konnte sich über Besuchermangel nicht beklagen. Hier war zu sehen, wie die Jungen und Mädchen an den Einsatzdienst herangeführt werden. Konzentration ist gefragt, Kenntnisse im Feuerwehrwesen und natürlich eine praktische Übung, ein Löschangriff.