Burgwedel bekommt neue Klinik

Weiterhin Sorge um den Krankenhaus-Standort Lehrte

BURGWEDEL (r/bs).  Der Krankenhausplanungsausschuss des Niedersächsischen Landtages hat den Neubau des Krankenhauses in Burgwedel befürwortet. Diese Entscheidung stieß auf ein breites positives Echo.
„Der Beschluss des Krankenhausplanungsausschusses, in Burgwedel einen Krankenhausneubau perspektivisch zu finanzieren ist eine gute Nachricht. Wir begrüßen dies sehr, die bauliche Substanz des Hauses ist problematisch, und der Handlungsbedarf ist enorm. Die Finanzierungszusage eines Neubaus stellt die Weichen für die Zukunft des Standortes in Burgwedel und ist ein gutes Signal für die Beschäftigten und für die Bürgerinnen und Bürger in Einzugsgebiet des Burgwedeler Krankenhauses“, sagt der Vorsitzende des CDU-Regionsverbandes Hannover und Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt.
"Das ist eine sehr erfreuliche Entscheidung für den Krankenhausstandort Großburgwedel und die Region. Jetzt kann der dringend notwendige Neubau angepackt und eine hochwertige medizinische Versorgung für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt werden“, freute sich auch Andreas Strauch, Regionsabgeordneter aus Burgwedel und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Regionsfraktion, über die Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses.
Der Beschluss für Burgwedel sei richtig, so Bernward Schlossarek, Vorsitzende der CDU-Fraktion Region Hannover. Bedauerlich sei, dass der Standort in Lehrte weiter in der Luft hänge. „Der Umgang des Sozialministeriums mit den Beschlüssen der Regionsversammlung gleicht einem Diktat. Die demokratisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter haben klar festgelegt, wie man sich die Zukunft der beiden Häuser vorstellt“, moniert Schlossarek. „Für Burgwedel kommt nur ein Neubau in Frage und für Lehrte bedarf es einer Profilierung, damit dieser Standort zukunftsfest gemacht wird. Wenn nun das Ministerium keine Aussagen zu Lehrte treffen möchte oder die Spezialisierung auf die Geriatrie untersagt, dann ist dies ein Skandal. Wir werden jetzt mit unserem Koalitionspartner überlegen, wie eine Profilierung und damit eine Stärkung für das Lehrter Krankenhaus aussehen könnte.“