„Buntes Burgwedel“ im Mai – aber anders als das Stadtfest

Der neugewählte IGK-Vorstand (v.l.): vorne Susanne Scholz, Gaby Moss, Britt Buvrin-Wolff; hinten Peter Liebau, Karlheinz Schridde, Karsten Knisch. (Foto: Renate Tiffe)

IGK-Mitgliederversammlung mit Rückblick und Ausblick - Neuwahl des Vorstands

GROSSBURGWEDEL (ti). Mit dem Blumengruß zum Frühling stellt sich am 26. März die IGK, die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute, mit ihrer ersten Aktion für dieses Jahr vor. Der Rückblick auf 2010 und das laufende Programm wurden während der ordentlichen Mitgliederversammlung bereits am 16. März beraten. Einer der wesentlichen Tagesordnungspunkte: die Aktion „Buntes Burgwedel“ im vergangenen Jahr war ein großer Erfolg und soll fortgeführt werden. Als Termin ist der 15. Mai vorgesehen.
Keine großen Veränderungen gab es bei den Vorstandswahlen, die alle zwei Jahre durchgeführt werden und allesamt mit einstimmigem Ergebnis entschieden wurden. Karlheinz Schridde bleibt erster Vorsitzender. Als Stellvertreterin steht ihm Britt Buvrin-Wolff („nur noch für eine Wahlperiode“) zur Seite. Zum zweiten Stellvertreter wurde Matthias Lühning in Abwesenheit gewählt. Anstelle von Gregor Schneider, der nicht mehr kandidierte, übernahm Gaby Moss, bisher dritte Vorsitzende, die Aufgabe der Schriftführung. Peter Liebau führt weiter die Kasse. Unterstützt wird der Vorstand vom Beirat, dem Martin Vietmeyer, Susanne Scholz und Karsten Knisch angehören. Knisch vom IT-Service am Markt ist neu in dem Gremium. Er will sich vor allem in der künftigen Zusammenarbeit mit Ikea engagieren, „damit der geplante Elektro-Markt dort nicht zum Schaden der Geschäfte in der Innenstadt gerät“, wie er sagte.
In seinem Tätigkeitsbericht 2010 hatte Schridde vor allem den verkaufsoffenen Sonntag „Buntes Burgwedel“ im Mai herausgestellt. Er sei für die Kaufleute besser verlaufen als das Stadtfest im September und solle ausgebaut werden, meinte er. Der Zulauf sei für manche Geschäfte überwältigend gewesen. Ergänzt werden soll die Aktion diesmal durch mehr Anregungen für Kinder und ein Catering in der Von-Alten-Straße, weil die Gastronomie dort fehle. Schridde: „wir brauchen ein Cafe in der Straße“. Mehr belebt werden sollen der Domfront-Platz und der Marktplatz, wo Vereine und Institutionen Gelegenheit bekommen sollen, sich darzustellen. Schridde kann sich auch die Teilnahme von Handwerkern und Dienstleistern aus dem Gewerbegebiet vorstellen, evtl. mit einer gemeinsamen Präsentation. „Wir wollen die ganze Vielfalt Burgwedels zeigen“. Eine Zusage gebe es bereits von der Feuerwehr-Kapelle, die mit einem Zug durch die Innenstadt die Aktion eröffnen werde. Bei alledem solle das „Bunte Burgwedel“ aber kein Stadtfest werden, wie das IGK-Fest im September, betonte er. Gaby Moss unterstrich, dass der „Versuchsballon“ vom vergangenen Jahr gut angenommen worden sei, zwei Stadtfeste solle es aber nicht geben.
Als Termine für die weiteren Veranstaltungen im Jahreslauf wurden festgelegt: 16. Juni „Jazz unter Sternen“, zum zweiten Mal für den 28. Juli geplant. Das „Kunstsammelsurium“ soll am 19. Juni stattfinden und „Kunst in Bewegung“ diesmal erst zwei Wochen darauf am 2. und 3. Juli. Am Abend vor dem Stadtfest am 18. September wird es wieder das Varieté geben und vom 2. bis 4. Dezember ist wieder Weihnachtsmarkt in Großburgwedel.
Ausführlich beschäftigte sich die Versammlung mit der neuen Lage bei Ikea. Vom Firmenprimus ist der Standort Burgwedel nach der Eröffnung des Marktes in Laatzen vor fünf Jahren zum Schlusslicht abgerutscht. Die Entlastung von Burgwedel sei gewollt gewesen. Insgesamt verkaufe Ikea an beiden Standorten mehr, teilte dazu Leo Steber von der Geschäftsführung mit. Burgwedel habe sich stabilisiert und beschäftige bereits wieder 240 Mitarbeiter. Der Standort solle nun weiter entwickelt werden. Die Kombination mit einem Elektromarkt habe sich anderenorts bewährt. Derzeit finden erst Gespräche statt, die drei Monate oder ein Jahr dauern könnten, fügte er hinzu. Dazu komme dann noch die Bauzeit.
Die Diskussion in der Versammlung mündete ein in Überlegungen zu besseren Werbemöglichkeiten für die Stadt, auch in der Zusammenarbeit mit Ikea. Sie sollen am nächsten Stammtisch vertieft werden.