Brennholz aus heimischen Wäldern

Frisch eingeschlagen und am Waldweg gelagert muss das Brennholz nur noch kleingesägt, gespalten und abtransportiert werden. (Foto: Niedersächsische Landesforsten)
Burgwedel/Fuhrberg (r/bs). Der zum Teil strenge Winter hat den Brennholzvorräten einiges abverlangt. Um nachhaltig mit Holz heizen zu können, haben zahlreiche Brennholzkunden in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten gesägt und geschleppt, um die häuslichen Brennholzlager, vor allem mit Eichenholz, wieder aufzufüllen.
Für die Stabilität des Waldes und für die Pflege der qualitativ besten Eichenstämme ist ein regelmäßiges Durchforsten der Eichenwälder notwendig. Hierbei müssen einige Bäume entnommen werden, um andere zu fördern.
Die Pflegemaßnahmen werden zukünftig Licht an die verbleibenden Bäume bringen und so langfristig wertvolle Eichenstämme hervorbringen. Unter dem Leitbild der Nachhaltigkeit wird dabei nicht mehr Holz entnommen als nachwächst.
„Die entnommenen Bäume werden an Sägewerke vermarktet und beispielsweise zu Möbeln weiterverarbeitet. Insbesondere dünnere Bäume werden wir allerdings auch als Brennholz anbieten, weil sie für höherwertigere Verwendungen nicht ausreichen“, erklärt Jens Tegtbüring, Betriebsdezernent vom Forstamt Fuhrberg.
Wird das Eichenbrennholz jetzt gespalten und eingelagert, kann es nach einer zweijährigen Trocknung die Wohnstube in einem der kommenden Winter wärmen. Dass die Eiche eine gute Holzart für den Kamin ist, zeigt sich an ihrer Glutbildung und der hohen Heizwirkung. Verglichen mit anderen Baumarten brennt sie vergleichsweise lange.
„Die Nachfrage nach Brennholz ist im Forstamt Fuhrberg gut. Auch wenn die in den Revierförstereien bereitgestellten Mengen aktuell knapp werden könnten, so sorgen im Verlauf des Jahres weitere Holzerntemaßnahmen für Nachschub. Frisch eingeschlagen und am Waldweg muss es nur noch kleingesägt, gespalten und abtransportiert werden.
In der Revierförsterei Celle in Helmerkamp bei Hohne steht aktuell noch überwiegend dünneres, gut zu spaltendes Eichenrundholz als Brennholz – teilweise auch gemischt mit Birke - zum Verkauf“, verrät Tegtbüring.
Für die Arbeit an der Motorsäge ist in den Niedersächsischen Landesforsten ein Motorsägenschein, eine vorgeschriebene Schutzausrüstung, sowie biologisch abbaubares Kettenöl zu nutzen. Bei Bedarf wenden sich Interessierte an die zuständigen Revierleitungen – für Celle erteilt Friederike Draber nähere Auskünfte (Telefon: 05083 – 9120 - 029, Mail: Friederike.Draber@nfa-fuhrberg.niedersachsen.de).