Blitzer kommt erst im Oktober

Das Fundament für die Radarsäule ist schon vor Monaten fertiggestellt worden. Die Installation wird voraussichtlich erst im Oktober erfolgen.
Von Birgit Schröder

KLEINBURGWEDEL. Mitte Juli sollte die geplante Radarsäule an der Landesstraße 381 (von Großburgwedel nach Fuhrberg) in Höhe der sogenannten Würmseekreuzung installiert werden.
Notwendig ist der stationäre Blitzer, weil es an der Kreuzung immer wieder zu Verkehrsunfällen kommt. Gerade erst Ende Juni verzeichnete die Polizei den jüngsten Unfall, als eine aus Kleinburgwedel kommende BMW-Fahrerin in die Kreuzung einfuhr und ein aus Großburgwedel Richtung Fuhrberg fahrendes Auto übersah.
In Höhe der Kreuzung ist Tempo 70 erlaubt, doch nach Ansicht der Unfallkommission, die sich zusammensetzt aus Polizei, Stadt und Verkehrsbehörde ist überhöhte Geschwindigkeit ursächlich verantwortlich für die hohen Unfallzahlen.
Das Fundament für den Blitzer an der Landesstraße 381 ist längst gegossen und im Laufe des Monats Juli sollte die Radarsäule, die bereits im Bauhof der Stadt Burgwedel auf ihren Einsatz wartet, in Betrieb genommen werden. Doch es fehlen weiterhin die vorgeschriebenen 100 Meter Leitplanke zur Absicherung der Anlage und auch der erforderliche Stromanschluss ist noch nicht vorhanden. Letzterer ist Grund für die Verzögerung.
„Installiert wird die Radaranlage voraussichtlich erst im Oktober“, erläutert Ordnungsamtsleiterin Andrea Stroker auf Anfrage. Die Avacon plane ganz in der Nähe einen neuen Stromverteiler, so dass sich die Kosten für den langen Leitungsweg für die Kommune erheblich reduzieren.
Allerdings muss sich die Stadt nun nach dem Zeitplan des Stromversorgers richten. Sie sei jedoch zuversichtlich, dass die Maßnahme im Herbst abgeschlossen sei, so Burgwedels Ordnungsamtsleiterin.