Billardverein Burgwedel stellte sein neues Domizil in Kirchhorst vor

Andi Hammer, im Billardverein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, und der 2. Vorsitzende Marco Krause, rechts, sind stolz auf die geleistete Arbeit des Vereins. (Foto: Hans Hermann Schröder)
 
Die Förderung von Kindern und Jugendlichen steht beim Billardverein Burgwedel im Vordergrund. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Viele interessierte Besucher kamen zum „Tag der offenen Tür“

BURGWEDEL/KIRCHHORST (hhs). Der Billardverein Burgwedel ist eine der jüngsten Pflanzen in der Burgwedeler Vereinswelt. Der Verein wurde im Mai 2009 gegründet und knapp ein Jahr später war schon ein Trainingsbetrieb entstanden. Der Verein hat ein Domizil gesucht für seine Mitglieder, und er hat es gefunden in Kirchhorst mit prominenter Adresse beim Erdbeerhof an der Großhorster Straße 22. Am vorletzten Wochenende hatten die Künstler mit Queue und Kugeln am Filz bezogenen Tisch zu einem Tag der offenen Tür geladen, um ihr neues Zuhause der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit Unterhaltungsprogramm für die jungen Gäste mit Krökeltisch, Torwandschießen, Seifenblasen und natürlich mit Poolbillard an einem der vier neuen vereinseigenen Tische.
Viele Gäste, Mitglieder und Interessierte nahmen das Angebot zum Kennenlernen wahr an diesem Tag. Und die meisten von ihnen waren vollauf begeistert von den vorhandenen Rahmenbedingungen dort, wo in jetzt der Übungs- und Trainingsbetrieb des Verein stattfinden wird. Die Mitglieder nehmen bereits am Ligenbetrieb im Poolbillard teil, man verfügt schon über eine Jugendabteilung, die von einem Trainer betreut wird, und man ist allgemein zuversichtlich, in absehbarer Zeit auch „Snooker“ anbieten zu können, eine besonders im angelsächsischen Bereich beliebte Form des Spiels mit sieben Kugeln. Dazu benötigen die Burgwedeler Billardfreunde aber noch etwas mehr Platz, und größere Spieltische als die vier für Poolbillard angeschafften.
Andi Hammer, der Mann im Vorstand, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, führte mit berechtigtem Stolz durch die Räume. Es sei ein schwieriges Stück Arbeit und Anstrengung gewesen für den jungen Verein, die Scheune des Erdbeerhofs auszubauen. „Wir haben alles renoviert, und das heißt wie haben Toiletten gebaut, Leichtbauwände aufgestellt, für eine kleine Küche gesorgt, ebenfalls für ein Büro und eine Abstellkammer. Die Heizung haben wir erneuert, die Stromleitungen auch und die Wände isoliert“, bringt er es auf den Punkt. „Wir sind froh, dass wir das geschafft haben“. Es sei eben wie in den meisten Vereinen, dass nur wenige Mitglieder sich an derartigen Arbeiten beteiligen würden.
Im Zentrum der Anlage befinden sich die vier Tische, allesamt Prachtstücke, die in der Woche nach dem Tag der offenen Tür von Grund auf saniert wurden. „Einmal jährlich muss das sein“, erklärte Hammer, die Belastung des Mobiliars durch den Spiel- und Trainingsbetrieb sei schon extrem. „Dann müssen die Bezüge erneuert und die Banden mindestens überarbeitet werden“.
Die Anlage sei kein öffentlicher Billardsaal, so Hammer weiter. Sie sei 24 Stunden an allen sieben Tagen der Woche für die Mitglieder geöffnet. Das gehe mit einem Schlüsselchip, mit dem sich die Vereinsangehörigen rund um die Uhr dort Zutritt verschaffen können. Der Billardverein Burgwedel verfügt gegenwärtig über 60 Mitglieder aller Altersgruppen, davon seien knapp 40 aktiv in den Ligenbetrieb integriert. „Wir sind in diesem Jahr mit fünf Teams angetreten, davon eins in der Bezirks- und ein anderes in der Kreisliga“, so Hammer. Die Mitglieder seien altersmäßig zwischen neun und 60 Jahren alt und die Damen spielen mit. Billard sei früher Rand- oder Kneipensportart gewesen, habe aber in den vergangenen Jahren mit der Anerkennung als olympischer Leistungssport einen starken Aufschwung insbesondere bei Jugendlichen zu verzeichnen. „Wir nehmen Kinder ab sechs Jahren auf und haben in Maiko Wulf einen Trainer mit C-Lizenz zur Verfügung“, sagt Haller. Damit sei die Ausbildung des Nachwuchses jederzeit möglich. Wer als Jugendlicher über den Billardverein Burgwedel am Ligenbetrieb teilnehme, falle automatisch unter die Jugendkadersichtung des Billardverbands und könne an Lehrgängen teilnehmen. Wer Talent beweise, werde auch gefördert.
Wer sich für den Billardverein Burgwedel interessiert, wende sich an den ersten Vorsitzenden Carsten Voß unter 0151/22344675 oder gehe auf die Homepage des Vereins unter www.bv-burgwedel.de.