Besuchsstopp an Kliniken

Krankenhäuser reagieren auf aktuellen Lockdown

Region (r/bs). Aufgrund der aktuellen Entwicklung sehen sich die Krankenhäuser in der Region Hannover veranlasst, den Besucherverkehr erneut einzuschränken. Betroffen sind ab sofort die Standorte des KRH Klinikums Region Hannover (KRH), die Häuser von Diakovere, das Vinzenzkrankenhaus, das Clementinenhaus, die Paracelsus-Klinik und der Sophienklinik. Sie kehren damit im Wesentlichen zu der Regelung aus dem Lockdown im Frühjahr zurück.
Hintergrund sind die verschärften Maßnahmen des allgemein Lockdown, die weiter steigenden Infektionszahlen und die damit einhergehenden zunehmenden stationären Versorgungsbedarfe von Patientinnen und Patienten mit COVID-19. Der Besucherstopp ist ein weiterer Beitrag, alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte weiter zu minimieren.
Das Besuchsverbot dient dem Schutz aller Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken. Ausnahmen von dem generellen Besuchsverbot können in medizinische begründeten Ausnahmesituationen sowie in geburtshilflichen und palliativmedizinischen Situationen erfolgen. Besondere Richtlinien gibt es ferner im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin.
Aufgrund ihres überregionalen Versorgungsauftrages gelten in der Medizinischen Hochschule Hannover und im Kinderkrankenhaus AUF DER BULT die bisher schon geltenden Besuchsregeln weiter fort.
Einzelheiten zu den jeweiligen konkreten Umsetzungen der Regelung und mögliche Ergänzungsregelungen können auf den Internetseiten der betroffenen Häuser eingesehen werden.