Beste Stimmung beim Fest der Seniorenbegegnungsstätte

Rund 90 Gäste feierten in der Turnhalle der Seniorenbegegnungsstätte ein fröhliches Sommerfest. (Foto: Renate Tiffe)

Viel Applaus für die hauseigene Jazzband

GROSSBURGWEDEL (ti). Es gibt das Jahr über viele Gelegenheiten, sich in der Seniorenbegegnungsstätte zu treffen. Einen besonderen Rahmen bietet aber das Sommerfest, das sozusagen gruppenübergreifend alle Besucher verbindet. Der Einladung diesmal folgten etwa 90 Gäste, die ein paar vergnügliche Stunden miteinander verlebten.
Schön sind die Sommerfeste draußen unter den hohen Bäumen. Der Blick zum Himmel hatte dem Vorbereitungsteam aber am Vormittag gesagt, dass es besser sei, nicht auf das passende Wetter zu hoffen. Und so wurde die Turnhalle zum Festsaal umfunktioniert mit Bändern und bunten Luftballons an den Wänden und hübsch dekorierten Tischen.
Der Duft von Gegrilltem – natürlich von draußen kommend - zog schon den ersten Gästen in die Nase, die ab 17.00 Uhr eintrafen. Es wurde gut zugegriffen am Grillrost und am Salatbüfett sowie am Getränkestand. Bei den Tischgesellschaften gab es genügend Gesprächsstoff. Als Gast hatte sich auch Großburgwedels Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller eingefunden, der manche Senioren schon aus seiner Sprechstunde kannte. Er freute sich über die gute Stimmung und die hervorragende Organisation des Festes.
Für die musikalische Untermalung sorgte die hauseigene Jazzband mit Werner Pilz am Akkordeon, Horst Wagner am Kontrabass und - neu dabei – Hubert Böllert am Schlagzeug. Nach dem Festschmaus trat Horst Voss vor die Bühne. Nicht zum ersten Mal hatte sich der regelmäßige Besucher der Seniorenbegegnungsstätte ein kleines Programm ausgedacht.
„Des Lebens Lauf“, hieß diesmal sein Motto, mit dem er auf humorig-ironische Weise das Leben vor und nach dem Rentenbescheid aufs Korn nahm. Das Publikum wurde mit einbezogen, indem es zu den einzelnen Abschnitten jeweils fröhlich einen Schlagertext beisteuerte. Da wurde „Mit 66 Jahren" ebenso gesungen wie "Ich war noch niemals in New York".
Danach kam die Kapelle richtig zum Zug. Es wurde geschunkelt nach den altbekannten Stücken und die eine oder andere Weinflasche an die Tische geholt. Ganz Mutige wagten auch einmal ein Tänzchen.
Sehr lange konnte das Sommerfest allerdings nicht dauern, denn am nächsten Morgen um neun Uhr war die Turnhalle wieder für ihren eigentlichen Zweck gefragt