Bei der IGK laufen die Weihnachtsvorbereitungen

Die schönsten Weihnachtsbäume werden prämiert

GROSSBURGWEDEL (ti). Bei der IGK sind die Weihnachtsvorbereitungen angelaufen. Die einzelnen Aktionen sowie der Weihnachtsmarkt vom 3. bis 5. Dezember waren Hauptthema beim gut besuchten letzten Stammtisch.
Gedanken haben sich die Verantwortlichen um die vorweihnachtliche Beleuchtung in der Innenstadt gemacht. Etwa 2000 Glühlampen müssen noch gesteckt werden, damit die 70 Sterne erstrahlen können. Die Stromkosten werden von der Stadt getragen. Wenn 2013 die Glühlampen nicht mehr erlaubt sind, soll ab 2011 auf LEDs umgestellt werden. Sie halten länger und liegen wesentlich niedriger im Stromverbrauch, kosten aber viel Geld. Mit 6000 bis 7000 Euro wird gerechnet.
Wiederholt werden soll die Weihnachtsbaum-Aktion. Zwar habe es beim letzten Mal „Stress“ gegeben, weil die Bäume wegen der anhaltenden Schneefälle nicht abgeräumt werden konnten. Die geschmückten Bäume vor den Geschäften seien jedoch ein schöner Anblick gewesen, meinte der IGK-Vorsitzende Karl-Heinz Schridde, bat um Anmeldungen für dieses Jahr und um Mithilfe bei der Aufstellung. 115 Bäume waren 2009 erworben worden. Praktisch jedes Geschäft hatte sich beteiligt. Gesucht werden auch noch Sponsoren, die für öffentliche Einrichtungen, die Kindergärten, die Grundschule, das Alte Haus einen Baum stiften. Die schönsten geschmückten Bäume sollen diesmal prämiert werden.
Der Weihnachtsmarkt ist neben dem IGK-Fest eine Herausforderung für den Verein, auch in finanzieller Hinsicht. Die Losbude ist deshalb ein unvermeidlicher Bestandteil des Marktes und meistens dicht umlagert. 4000 bis 5000 Preise locken die Käufer an. Auch dafür werden wieder freundliche Geber gesucht. Mindestens 10 gleiche Preise sollten es sein.
Die vielfältigen Bemühungen der Kaufleute um eine vorweihnachtliche Stimmung haben in den vergangenen Jahren nicht gerade viel Leben in die Innenstadt gebracht. Das zeigte sich besonders an den langen Samstagen. „Wir sollten uns Gedanken machen, wie das zu ändern ist“, forderte Sabine Brinkmann die Versammlung auf. Und machte gleich selbst Vorschläge dazu: es könnten Vereine angesprochen werden, beispielsweise die Feuerwehr oder die Landfrauen oder auch die Sportvereine, die beispielsweise eine Würstchenbude aufbauen könnten. Zwar komme die Anregung für dieses Jahr wohl zu spät. Aber 2011 sollte damit begonnen werden, sozusagen ein Rahmenprogramm für die Adventszeit zu schaffen. Sofort von der Idee angetan war der Vorsitzende des FC Burgwedel, Thomas Bannasch. Er versprach spontan, schon diesmal „etwas zu machen“.