Autos zum Teilen sollen kommen

Regionsverwaltung kündigt Standorte an

BURGWEDEL (r/gg). In wenigen Monaten wird das neue Teil-Auto-Angebot in Burgwedel, Gehrden, Springe und Neustadt am Rübenberge verfügbar sein. Neben der Region Hannover und den vier Kommunen beteiligt sich die Klinikum Region Hannover Service-Gesellschaft mbH an dem Projekt. Die 13 sogenannten Carsharing-Fahrzeuge gehören zum „Flinkster“-Netzwerk und werden vom Anbieter Deutsche Bahn Connect gestellt, der jetzt nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat. Die Autos auf Zeit werden voraussichtlich ab dem Frühjahr 2019 an acht Standorten in den vier beteiligten Städten bereitstehen. Weitere Regionskommunen können bei Interesse dem Rahmenvertrag beitreten und in das Projekt einsteigen. „Wir freuen uns, dass wir mit der Deutsche Bahn Connect einen zuverlässigen und erfahrenen Partner gewinnen konnten“, sagt der Verkehrsdezernent in der Regionsverwaltung Ulf-Birger Franz.
Björn Czyborra-Rätsch, Regionalleiter Nord, der Deutsche Bahn Connect, ist vom Erfolg des Projekts überzeugt: „Die Region Hannover hat sich für eine zeitgemäße Mobilitätslösung entschieden, die einfach und zugleich kostengünstig zu realisieren ist. Die Fahrzeugflotte wird von Deutsche Bahn Connect bereitgestellt. Nutzer aus der Verwaltung und Privatkunden zahlen nur die jeweilige Fahrt, entsprechend der Preisliste. Das Auslastungsrisiko liegt bei uns als Anbieter.“
„Besonders in kleineren Kommunen scheitert Carsharing häufig an einer zu geringen Auslastung der Fahrzeuge in der Startphase“, erläutert Ulf-Birger Franz, "Die Region Hannover setzt daher auf die Integration von Carsharing-Fahrzeugen in kommunale und betriebliche Fuhrparks. Die Kommunen und das Klinikum fungieren bei diesem Modell als Ankerkunde, denen die Autos während der Dienstzeiten exklusiv zur Verfügung stehen. Abends und am Wochenende stehen sie dann auch allen Einwohnern zur Verfügung – also genau dann, wenn die private Nachfrage am stärksten ist.“
In den kommenden Wochen bereiten alle Projektpartner die Umsetzung vor Ort vor: Die Fahrzeuge müssen bestellt, Stationen eingerichtet und die Fuhrparksoftware in den Verwaltungen umgestellt werden. Spätestens im Frühjahr 2019 werden die Fahrzeuge in den vier Kommunen einsatzbereit sein.