Ausgelassene Feststimmung

Der Fanfarenzug Thönse begleitet den Schützenumzug durch das Dorf. (Foto: Privat)

Edelweiß Thönse feiert gelungenes Schützenfest

Thönse (r). Nach zwei Jahren Pandemie war es am vergangenen Wochenende endlich soweit: der Schützenverein Edelweiß Thönse eröffnete den Reigen der Schützenfeste in Burgwedel.
Anlässlich der großen Feier war das Dorf festlich mit grün-weißen Fähnchen geschmückt. Nach dem Start am Freitag folgte Samstag dann der große Umzug durchs Dorf, gefolgt vom Aufstellen des Maibaums mit der Feuerwehr am Sonntag und einem Konzert.
„Es ist toll, wieder loszuziehen“, sagte Schützenchef Axel Goldbaum. Beim Ausmarsch am Samstag startete der Zug direkt vom Festzelt am Dannkampsweg. Vorneweg marschierten Schützenchef Goldbaum, sein Stellvertreter Andreas Krüger und Ortsbürgermeister Klemens Koss (CDU).
Zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen und winkten begeistert als die neuen Schützenmajestäten, die Musiker des Fanfarenzuges Thönse, Fahnenträger sowie Gäste aus Politik und befreundeter Vereine durch den Ort marschierten, um die Scheibe auszubringen.
Der Umzug peilte als erstes Ziel das Haus des zwölfjährigen Jugendkönigs Jonathan Manthei an. Der Scheibenkieker Claus Lege stieg gleich auf die Leiter und wollte die Scheibe anbringen - doch die Schraube saß falsch. Kurzerhand versetzte er sie – und hängte die Scheibe im Scherz verkehrt herum auf. Nach energischem Protest des Jugendkönigs, drehte Lege grinsend die Scheibe. „So stimmt’s“, sagte der Jugendkönig.
Für das Volksfest hat der Schützenverein einen neuen Wirt gewinnen können: Patrick Lindemann kommt aus Hambühren bei Celle. „Wir sind total zufrieden“, sagte Schützenchef Goldbaum. Auf dem gut besuchten Festplatz gab Kinderkarussell, Autoscooter und einen Schießstand und verschiedene Imbissbuden. 
Begeistert zeigten sich alle über die Leistung des Fanfarenzug Thönses: „Wir sind stolz auf die Thönser Truppe“, lobte nicht nur Schützenkönig Jens Turkowski. Und auch der Fanfarenzug Thönse ist froh, wieder musizieren zu dürfen. „Wir haben zwei Jahre lang nicht gespielt“, berichtete die Vorsitzende Anja Hasselbach. Musiker Thomas Wöhler ergänzte: „Wir haben uns vermisst.“