Auflösung der Wanderausstellung „Frauen gestalten Frauengestalten“

Die letzten Frauenfiguren werden aus der Kirche getragen. (Foto: St. Petri-Kirchengemeinde)

Figuren mutiger Christinnen wirken in neuer Umgebung weiter

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Die in der Großburgwedeler St. Petri-Kirche ausgestellten Figuren mutiger Christinnen aus dem 1. Jahrhundert bis in unsere Zeit, von denen in dieser Woche die Beginen als letzte aus der Kirche getragen werden, stießen mit den dazu gehörenden Erläuterungstafeln von Anfang an und bis zum letzten Ausstellungstag auf starkes Interesse. Allein in der St. Petri-Kirche Burgwedel besuchten unmittelbar nach dem Weltgebetstag bis gegen Ende März dieses Jahres mehr als 600 Personen diese Ausstellung zu den Gottesdiensten und Öffnungszeiten.
Blickt man auf die Gesamtdauer dieser Ausstellung von immerhin 15 Jahren zurück, so geht in den über 200 Ausstellungsorten in ganz Deutschland, darunter auch der Expo 2000 in Hannover, die Zahl ihrer Besucher in die Millionen.
Nach einer gelungenen Begegnungs- und Abschlussfeier des ehemaligen Autorenteams, zusammen mit dem ökumenischen Vorbereitungs- und Betreuungskreis vor Ort, gingen die historischen Frauengestalten in den Besitz verschiedener Institutionen und Personen über. Unter anderem hatten sich die Kita Burgwedel, die Montessori-Schule in Bissendorf und die Henriettenstiftung in Hannover um die Rettung einzelner Gestalten bemüht. Aber auch Mitglieder des Autorenteams der ev. Fachhochschule Hannover und Bürger aus Burgwedel erhielten die von ihnen gewünschten Figuren. Nun können sie – wenn auch nicht mehr gemeinsam an einem Ort, dafür aber doch als einzelne in Ehren gehalten - auf neue Weise und in neuer Umgebung weiterwirken.