Aufhebung der Vollsperrung

Der Moorweg wird künftig nur noch von der Burgstraße aus Richtung Wallstraße zu befahren sein.

Moorweg in Kleinburgwedel wird für ein Jahr zur Einbahnstraße

Kleinburgwedel (bs). Der seit Ende Januar gesperrte Moorweg in Kleinburgwedel wird am Mittwoch, 4. Mai, wieder für den Autoverkehr geöffnet.
Allerdings ist die Straße, die über den neuen Campus der Ortschaft führt, vorerst als Einbahnstraße in Richtung Wallstraße angelegt - zumindest für zwölf Monate. Fahrradfahrer dürfen den Weg zu Kita, Grundschule und Haus der Kirche jedoch weiterhin in beide Richtungen befahren.
Zur weiteren Verkehrsberuhigung werden die 15 provisorisch angelegten Schrägparkplätze wird im oberen Bereich der Straße sowie ein Parkplatz für mobilitätseingeschränkte Personen in Höhe des Glockenturms am Haus der Kirche führen. „Auf diese Weise wird die Fahrbahn auf drei Meter verengt“, erläutert Martin Riessler vom Bauamt der Stadt Burgwedel. In den Boden eingelassene Tellerleuchten sollen künftig die Fahrbahn markieren. Im gesamten Bereich gilt Tempo 30.
„In Abstimmung mit der Verkehrsbehörde der Region handelt es sich bei der auf ein Jahr ausgelegten Einbahnstraßenregelung um ein Modellprojekt“, erklärt Martin Riessler vom Bauamt der Stadt Burgwedel. „Dabei sind wir auf Rückmeldungen, sowohl Lob wie auch Kritik, der Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, so Riessler. Diese können der Stadt per E-Mail an moorweg@burgwedel.de oder auch telefonisch unter 05139-8973615 mitgeteilt werden.
Da die Bauarbeiten am Campus bis zum 4. Mai noch nicht komplett abgeschlossen sind, sollen vorerst nur die Kindergartenkinder über den Moorweg zur Einrichtung gebracht werden. Die Schulkinder hingegen sollen noch zwei bis drei Wochen über die Burgstraße zur Grundschule kommen.
„Wir möchten den Verkehr erst nach und nach wieder zulassen. Dennoch liegt es letzten Endes an den Erwachsenen, wie schnell hier gefahren und wie rücksichtsvoll miteinander umgegangen wird“, so Riessler.
„Dabei handelt es sich um einen Versuch“, betont auch Bürgermeisterin Ortrud Wendt. Der als neue Dorfmitte angelegte Campus soll nicht nur Platz für Feste bieten, sondern auch die anliegenden Einrichtungen wie die Grundschule, das Haus der Kirche und die Kindertagesstätte stärker miteinander verbinden. Ob es bei einer Tempo 30-Zone bleibt oder vielleicht sogar eine Spielstraße wird, hängt vom Verhalten der Autofahrer ab.