Auch die Tanne von St. Marcus endete auf dem Dorfplatz

Rund 150 Weihnachtsbäume wurden am Samstag in Wettmar gemeinschaftlich geschreddert. (Foto: Renate Tiffe)

Mehr als 150 Weihnachtsbäume gemeinschaftlich geschreddert

WETTMAR (ti). Der lange Brauch, das Weihnachtsfest mit einem Tannenbaum zu verschönern, endet nach den Feiertagen unweigerlich mit der Frage: wohin mit dem abgeschmückten Baum?
Aha bietet die Entsorgung zu bestimmten Terminen an. In Wettmar gibt es seit dem vergangenen Jahr auch eine andere Möglichkeit. Die Tannen werden gemeinschaftlich auf dem Dorfplatz geschreddert.
Mehr als 150 Weihnachtsbäume waren es diesmal, deren Überreste in einem Sammelbehälter abgefahren werden konnten. Die Firma Fortmüller aus Großburgwedel hatte den fahrbaren Schredder bereit gestellt und viele kamen zu zweit zu Fuß, mit Anhängern am Fahrrad oder mit dem PKW, um ihre meist ansehnlich großen Tannen zu entsorgen. Von Wettmar.de stammt die Initiative zu der Aktion, an der sich auch Mitglieder anderer Vereine beteiligten. Die Feuerwehr stellte ihre Fahrzeughalle zur Verfügung, für diejenigen, die nach dem Tun am Samstagmittag noch ein wenig beieinanderbleiben wollten. Es gab Bier und andere Getränke und für jeden Baum eine - kostenlose - Bratwurst dazu. Viele Wettmarer nutzten nach den Feiertagen wieder die Gelegenheit zum gemeinsamen Klönschnack.
Auch der Christbaum aus der St. Marcus-Kirche endete auf dem Dorfplatz. Pastorin Reni Kruckemeyer-Zettel und Jonas Kurtze hatten sich mit der vier-Meter-langen Tanne auf den Weg gemacht. Eine solche gemeinschaftliche Aktion stärke das Dorfleben, sinnierte Kurtze. Es sei schön, dass sie so gut angenommen werde, meinte Helmut Meier, einer der Helfer.