Angela Merkel zu Gast bei MSD

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält eine Packung des Ebola-Impfstoffes Ervebo bei einem Besuch der Firma MSD Sharp Dohme GmbH in Großburgwedel. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Kurzbesuch der Bundeskanzlerin in Großburgwedel

Großburgwedel (r). Auf ihrer Tour durch die Region machte die Bundeskanzlerin auch in Großburgwedel halt. Nach einer Station in Garbsen beim Unternehmen Laseroptik, wollte sie sich bei der Firma MSD über die Herstellung des Ebola-Impfstoffes informieren. Nicht weit von Gymnasium und IGS landete Angela Merkel gegen 12.00 Uhr mit dem Hubschrauber am Stadion Auf der Ramhorst. 
Gleich nach ihrer Ankunft im Gewerbegebiet hinter Ikea fragte die Wissenschaftlerin Merkel nach, um welche Art von Impfstoff es sich handele. Der Ebola-Impfstoff sei ein Vektorimpfstoff, der bei minus 70 Grad gelagert werde, erläuterte Geschäftsführerin Chantal Friebertshäuser. „Das ist logistisch sicher schwierig“, bemerkte Merkel.
In Begleitung von Staatsminister und Bundestagsabgeordneten Hendrik Hoppenstedt (CDU) ging es für die Kanzlerin anschließend zu einer virtuellen Führung durch die einzelnen Stationen der Produktion. Danach sprach sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MSD über den Herstellungsprozess.
Den weltweit ersten Massenimpfstoff gegen das Ebola-Virus produziert MSD seit 2017 in Burgwedel zum Selbstkostenpreis. Er wird dann von der Weltgesundheitsorganisation an Personen verteilt, die mit einem Infizierten Kontakt hatten. 
„Dass wir einen solchen Ebola-Impfstoff haben, ist eine Beruhigung“, sagte Merkel. Das Wissen um den Ebola-Impfstoff sei auch in der Bekämpfung von Covid-19 ein wichtiges Instrument.