„Alles bleibt erreichbar“

Gestartet wird am 11. März: Roman Machmer (l.) und Wiebke Schepelmann vom Team Infrastruktur/Straße der Region Hannover stehen auf dem Mittelpunkt des geplanten Kreisverkehrsplatzes in Richtung Kleinburgwedel. (Foto: Bettina Garms-Polatschek)

Bauarbeiten für den Wettmarer Kreisel beginnen am 11. März

Von Bettina Garms-Polatschek

WETTMAR. Roman Machmer vom Team Infrastruktur/Straße der Region Hannover hat die Abläufe der Straßenbaumaßnahmen in Wettmar und Umgebung genau im Kopf. Am Donnerstagnachmittag stellte er bei einem Ortstermin die nächsten Bauabschnitte vor. Begleitet wurde er von der Kollegin Wiebke Schepelmann, die am gleichen Abend die Wettmarer Bürgerinnen und Bürger in einer öffentlichen Veranstaltung über die geplanten Maßnahmen informierte.
Saniert wird die Ortsdurchfahrt in Wettmar schon länger, ein Teil des nördlichen Fußweges am Ortsausgang Engensen ist bereits fertig gestellt und die Baustelle wandert demnächst auf das andere Ende des Dorfes weiter. Da die Baumaßnahmen punktuell an verschiedenen Stellen liefen, stieße das nicht immer auf Verständnis in der Bevölkerung, sagt Roman Machmer. Diese Vorgehensweise habe aber „planerische Gründe“.
„Wir versuchen, die Belastung für die Anwohner möglichst gering zu halten“, betont er und verweist auf den anstehenden Bau eines Kreisverkehrsplatzes. Am 11. März soll auf der Hauptstraße (K119) an der Ortsausfahrt in Richtung Kleinburgwedel mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Da die Straße an der Kreuzung Meitzer Weg, Hauptstraße und am Rahden dann gesperrt werden müsse, könne der Ort über die Verbindungsstraßen von Kleinburgwedel (K146) über Thönse (K116) nach Wettmar angefahren werden. Aus Richtung Engensen sei Wettmar über die K119 ebenfalls erreichbar.
Im Zuge des Ausbaus werde es auch an anderen Stellen immer wieder zu wechselseitigen Straßensperrungen kommen. Selbst wenn einige Umwege in Kauf genommen werden müssen, weist der Straßenbauexperte ausdrücklich darauf hin: „Alle Geschäfte und Grundstücke bleiben in Wettmar erreichbar!“
Der Bau des Kreisels wird vier Wochen in Anspruch nehmen und bis zu den Osterferien fertig gestellt sein. Die weiteren Pläne werden im ehemaligen Geschäft „Biggis Blumen-Eck“ öffentlich präsentiert. Dort können sich die Anwohner über den Ausbau und die Straßenführung informieren. Die Busse des öffentlichen Nahverkehrs fahren zeitweise „im Kreis“ über die Herrenhäuser Straße und den Meitzer Weg an die Haltestellen.
Eine Zeit lang wird es auch Ersatzhaltestellen geben. „An den Haltestellen wird aber mit Hinweisschildern darauf aufmerksam gemacht“, sagt Machmer und bittet darum, dass sich die Einwohner vorher informieren, da die Busse in beide Fahrtrichtungen auf derselben Fahrbahnseite abfahren müssten.