"Abstand zu halten war machbar"

Die Chorgemeinschaft Großburgwedel-Wettmar, eine feste Größe im Kulturbereich der Stadt Burgwedel. (Foto: Lara-Malin Blazek)

Chorgemeinschaft appelliert an Vernunft

Großburgwedel-Wettmar (r/gg). Die Chorgemeinschaft hat an dem bundesweiten "Singen zum Tag der Deutschen Einheit" teilgenommen. Am Samstag voriger Woche um 19 Uhr stimmten die Sänger das Lied „Die Gedanken sind frei“ an und signalisierten damit die Verbundenheit mit zig Chören bundesweit, die dies ebenfalls zu Gehör brachten. Weitere gut bekannte Lieder wie „Kein schöner Land“, „Santiano“ und „Rot sind die Rosen“ folgten. Die Chorgemeinschaft sang an diesem Abend im Innenhof des Wohnparks Großburgwedel, wo die Bewohner vom Balkon aus zuhören konnten und wo auch Zuschauer willkommen waren. Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller war in die Organisation eingebunden. Wohnpark-Geschäftsführer Frank Scharpenberg achtete auf die Einhaltung der Abstandsregeln.
"In Zeiten der Corona-Pandemie war es den Sängern wichtig, sich der Herausforderung zu stellen und sich Ziele zu setzen", so die Mitteilung von Chorleiter Matthias Blazek. Er sagt: "Es scheint außer Frage, dass sich die Corona-Situation in absehbarer Zeit nicht ändern wird. Chöre, die jetzt nicht irgendwie die Chance nutzen, riskieren, irgendwann aufhören zu müssen. Abstand halten zwischen Sängern ist zwar ungewohnt, aber machbar."