Abschied aus der 2. Bundesliga

Ungewisse Zukunft für den TTK Großburgwedel in der 3. Bundesliga nach dem Weggang von Kristina Kazantseva und Polina Trifonova. (Foto: Horst Hillner)

Wehmut beim letzten Heimspiel der Saison der TT-Damen

BURGWEDEL (r/bs). Der Tabellensechste TTK Großburgwedel hat sich in der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen mit einem 5:5 gegen den ESV Weil von den rund 40 Fans, die trotz des herrlichen Wetters und beginnender Osterferien ihr Interesse bekundeten, verabschiedet.
Allerdings begleitete auch ein Hauch von Wehmut das letzte Heimspiel in dieser Saison. Der unumgängliche Rückzug in die 3. Bundesliga und die dadurch bedingten Vereinswechsel der Nummer eins Polina Trifonova und Kristina Kazantseva sorgten beim anschließenden Grillen durchaus für Gesprächsstoff.
Den Spielerinnen und dem Management war vorab natürlich bewusst, dass es in dieser Formation erst einmal kein Wiedersehen geben würde. „Die Zwei erhielten ein Fotobuch mit Erinnerungen und Süßigkeiten für den Rückflug“, sagte Teamcoach Michael Junker.
Personell kam den Gastgeberinnen dann neben dem Fehlen von Aida Rahmo auch noch die krankheitsbedingte Absage von Suzanne Dieker in die Quere. So sprang Kadrina Junker ein, doch der Abwehrspielerin blieb im Einzel und Doppel ein Erfolg verwehrt.
Dafür durften zu Beginn Trifonova/Dijana Holoková über ihr 3:0 im Doppel und der daraus resultierenden 8:0-Bilanz in der Rückrunde jubeln. Die Nummer zwei Kazantseva präsentierte sich in den Einzeln in glänzender Verfassung und punktete doppelt. Damit glückten der Russin gleich zwei perfekte Revanchen gegenüber der Hinrunde, als nach der Jugend-Weltmeisterschaft der Akku leer war. Vor allem das 14:16, 11:9, 13:11, 9:11, 13:11 gegen Charlotte Carey begeisterte die Zuschauer und war das Highlight der Partie.
Später musste sich Trifonova der Waliserin mit 0:3 geschlagen geben und der 5:2-Vorsprung schmolz dahin. Aber nach einer 2:0-Satzführung von Holoková im letzten Spiel des Tages lag ein Sieg immer noch in der Luft. Dann Faden riss der Faden und sie verlor am Ende doch noch mit 2:3 gegen Eline Loyen. „Das war schon etwas ärgerlich, denn wir hätten nach dem 4:6 in der Hinrunde lieber gewonnen. Loyen kämpfte sich jedoch ins Spiel zurück und wurde immer sicherer, während Dijana dafür zögerlicher wurde. Doch die Stimmung beim anschließenden Grillen war trotzdem gut“, erklärte Junker.