80.000 Euro für bessere Radwege

ADFC-Sprecher Steffen Timmann testet den neuen Radweg am Würmseeweg über die A 7-Brücke.

Punktlandung der Stadt Burgwedel zum Jahresabschluss

Burgwedel (bs). 80.000 Euro hatte die Stadt Burgwedel für Verbesserungen an Radwegen im Jahr 2020 eingeplant und dabei fast eine Punktlandung hingelegt. Finanziert wurden damit insgesamt vier Maßnahmen.
Der Radweg über die A-7-Brücke des Würmseewegs, mit rund 40.000 Euro das teuerste Projekt, konnte im Dezember abgeschlossen werden. „Die Huckelstrecke war für jeden Radfahrer ein Graus“, so Bürgermeister Axel Düker und Kleinburgwedels Ortsbürgermeister Jürgen Schodder einmütig bei der Begutachtung vor Ort.
Burgwedels ADFC-Sprecher Steffen Timmann nutzte gleich die Gelegenheit zum Probefahren. „Lässt sich jetzt prima fahren“, freute sich Timmann, insbesondere mit Blick auf die Radwegbreite von 1,20 Meter, die das bequeme Befahren auch mit einem Anhänger ermöglicht. „Die hohen Kosten für dieses letzte Projekt ergaben sich aus dem schwierigen Böschungsbereich“, erläuterte Ingenieur Alexej Wyshimok aus dem städtischen Bauamt, der die rund eineinhalb Wochen dauernden Arbeiten begleitete.
Neben dem neuen Radfahrweg über die A 7-Brücke setzte die Stadt Burgwedel noch drei weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs um. In Kleinburgwedel erhielt die Einmündung von der Straße „Im Wiesengrund“ zur Bahnhofstraße eine neue Pflasterung. Kleine Umbauten und eine neue Aufpflasterung mit klarer Streckenführung ermöglicht Fußgängern und Radfahrern nun auch eine etwas gefahrlosere Überquerung der Würmseekreuzung.
Unter das Stichwort „kleine Maßnahme – große Wirkung“ fällt das kostengünstigste Projekt zur Verbesserung des Radwegenetzes: Der kleine Trampelpfad, der von der Straße „Im Steinkamp“ als Abkürzung zur Berkhopstraße und dann weiter zu Ikea führt, wurde zu einem Durchgang ausgebaut und mit einer entsprechenden Pflasterung versehen.
Auch für 2021 sind im Haushalt der Stadt Burgwedel wieder 80.000 Euro für die Verbesserung der Radwege eingestellt. Eine der ersten Maßnahmen wird die Verbesserung der Einmündung des Mennegartens in die Burgdorfer Straße sein. „Diesen Weg nutzen täglich zahlreiche Schüler auf dem Weg zur Schule“, begründet Bürgermeister Axel Düker die Dringlichkeit des Projektes.