80 Künstler zeigen ein buntes künstlerisches Spektrum

Zum fünften Mal „Kunsttage Burgwedel – Kunst und Kunsthandwerk“

GROSSBURGWEDEL (r/jk). Bereits zum fünften Mal finden die Kunsttage Burgwedel am 26. und 27. März (Samstag von 13.00 bis 18:00 Uhr und Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr) im Schulzentrum auf der Ramhorst statt. Mehr als 80 Künstler präsentieren erlesenes und traditionelles Kunsthandwerk - kombiniert mit trendigem Design. Bereits vor dem Schulzentrum gibt es im Freien einiges für die Besucher zu sehen.
Die Schwerpunkte bilden diesmal die Themen „Garten“ und „Ostern“. Am Stand des Holzdrechslers Ingo Hase aus Winsen finden die Besucher Vogelhäuschen und Nistkästen in den unterschiedlichsten Farben und Formen, die für jeden Garten ein echter Blickfang sind und der heimischen Vogelwelt ein neues zu Hause geben.
Erstmalig präsentiert sich in Burgwedel die Künstlerin Ingrid Bochniak aus Hildesheim. Sie arbeitet mit ausgeblasenen Natureiern, wie Afrikanische Straußeneier, die in Zwiebelschalen, Krappwurzeln und auch Batikfarben gefärbt sind, und anschließend mit selbst angefertigten Werkzeugen „bekratzt“ werden. Die Ergebnisse reichen von Tier- und Blumenmotiven bis hin zu selbstgeschriebenen Gedichten, direkt auf dem Ei.
Ein besonderes Highlight bei den Kunsttagen sind die Glasperlenarbeiten von Elke Kahl aus Diekholzen. Seit mehr als 15 Jahren widmet sie sich dem Perlendrehen. Farbglasstäbe werden vor Ort mit einer Flamme von 1100 Grad zu Schmuckstücken geformt. Die Besucher können ihre speziellen Wünsche, bei Farbe und Form, mit einfließen lassen. Besonderer Wunsch ist zur Zeit der Glasohranhänger als Osterei.
Mit einer eigenen Technik sind die „Dekorationen für den Jahreszeitentisch“ von Bettina Herting aus Wennigsen hergestellt. In einer Kombination aus Wickeln und Spannen fertigt sie aus Schafsschurwolle Blumenkinder und Figuren, die durch Färben mit Pflanzenfarben ihre harmonische Vollendung erhalten.
Das weitere Spektrum ist sehr vielfältig und reicht von Gestecken, Seidenfloristik, Naturseifen, Holzspielzeug, Moosgummifiguren, Aquarellbildern, Stickereien und Quiltarbeiten, Nassfilzobjekten, Serviettentechnik, Zauberlichtern, Glasmalereien, Grußkarten, Schmuckunikaten aus Gold, Silber und Fossilien bis hin zu zeitlosen Skulpturen und Großobjekten.
Viele Künstler lassen sich beim Arbeiten über die Schulter schauen, wie Peter Piech aus Gehrden. Er fertigt an seiner selbst mitgebrachten Drechslerbank einen individuellen Holzkugelschreiber, der in seiner Holzart, Farbe und Form nach Wünschen der Besucher gefertigt wird.
Zum Ausruhen lädt mit kleinen Speisen und Getränken das Künstlercafé ein. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen, die von den Ausstellern gebacken wurden. Der Eintritt kostet zwei Euro (Kinder frei bis 12 Jahre). Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet.