500 Euro für den Fuhrberger Marktplatz von Thönse 24 e.V.

Die Sitzgruppe wird gut angenommen. Davon konnten sich (hinten stehend v.l.) Andreas Witte, Heiko Wöhler, Christian Zeymer und Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer überzeugen. (Foto: Hans Hermann Schröder)

Spende wird in eine Überdachung der Sitzgruppe investiert

FUHRBERG (hhs). „Langsam ist es genug“, sagte Heiko Wöhler von Thönse 24 e.V. mit ernstem Gesicht. Und dann lachte er aus vollem Hals. Mit diesem Einstieg hatte er das gemeinsame Treffen gestern auf dem Fuhrberger Marktplatz mit Christian Zeymer von der Fuhrberger Zimmerei, Ortsbürgermeister Heiner Neddermeyer und Ortsratsherr Andreas Witte eröffnet. Er spielte damit auf den zweiten Sieg Fuhrbergs beim Rasenmähertreckerrennen des vergangenen Jahres im Stadtpokal an. „Markus Thom ist einfach zu stark“, fuhr Wöhler fort in Anspielung des zweifachen Sieges des Fuhrbergers. Man denke bei Thönse 24 darüber nach, den Stadtpokal zukünftig in der Main Class ausfahren zu lassen, damit auch die anderen Ortschaften ihre Chance erhalten. Kfz-Meister Andreas Witte ließ diese mögliche Veränderung kalt. Er gilt im Ortsrat gewissermaßen als Beauftragter für das Rasenmähertreckerrennen. „Möglichkeiten gibt es ja genug für uns“, reagierte er lakonisch und schmunzelte.
Für den Sieg in diesem Wettbewerb gibt es für die Ortschaft dann eine 500-Euro-Spende von Thönse 24, die für irgendeine sinnvolle Maßnahme für die Bürgerinnen und Bürgerinnen eingesetzt werden soll. Nach dem ersten Sieg im Stadtpokal 2008 hatte sich der Ortsrat weitere Spender gesucht und schnell gefunden, darunter die Fuhrberger Zimmerei, die Kfz-Werkstatt Witte und Markus Thom. Damals wurde die Sitzgruppe auf dem Marktplatz finanziert.
Markus Thom hatte den Stadtpokal auch im vergangenen Jahr nach Fuhrberg geholt und so gab es nun die zweite Spende von Thönse 24. Heiko Wöhler zeigte sich sehr angetan von der Sitzgruppe, denn diese wird nicht nur an den Markttagen sehr gut von der Bevölkerung aufgesucht: Hier trifft man sich in Fuhrberg, hier legen Wanderer auf dem „E1“, der Wanderweg, der von Flensburg bis zum Bodensee führt, ihre verdiente Pause ein und auch unter Radfahrern und Bikern hat sich diese Sitzgruppe als idealer Rastplatz herumgesprochen. „So haben wir uns das vorgestellt“, freute sich Wöhler denn auch über die Verwendung der ersten Spende. „Und es macht uns auch eine Menge Spaß, wenn so etwas Sinnvolles dabei herauskommt“. Das war am Markttag gestern auch nicht zu übersehen: Bei schönem Wetter treffen sich dort ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger gewissermaßen zum Picknick, der Tisch wird eingedeckt, jeder bringt etwas mit und schon sind die Rahmenbedingungen für einen ausgiebigen Klönschnack geschaffen.
Beim Ortstermin gestern wurden natürlich auch sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für die neue Spende gefunden: „Was sollen die Leute machen, wenn es regnet“, fragte Heiner Neddermeyer. Damit war klar, dass mit diesem Geld für eine Überdachung der Sitzgruppe gesorgt werden soll. Christian Zeymer von der Fuhrberger Zimmerei begann sogleich, im Geiste so ein Bauwerk zu planen: „Es muss so hoch sein, dass man gut darunter gelangen kann, ein Giebel mit flacher Dachneigung und mit Holzschindeln, das könnte hier gut zum Ensemble passen“, überlegt er. Ob dazu allerdings die Spende reicht, das weiß noch niemand. Wer dieses Vorhaben unterstützen möchte, wende sich an den Ortsbürgermeister. Das nächste Rasenmähertreckerrennen findet am Wochenende 28./29. August am gewohnten Ort in Thönse statt. Der Stadtpokal ist für Sonntag, 29. August ab 13.30 Uhr geplant.