35 Helfer nahmen an Naturschutzaktion der Jäger teil

Die Arbeit ist geschafft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich nun mit heißen und kalten Getränken und warmer Suppe stärken.

Feuchtbiotop soll wieder instand gesetzt werden

FUHRBERG (hhs). Am vergangenen Samstag waren wieder viele Hände aktiv für den Artenschutz am Biotop im sogenannten Grasbruch in Fuhrberg. Es war die nunmehr schon dritte Aktion des Hegeringes Burgwedel mit dem Ziel, das hoch aufgeschossene Weidengebüsch um die kleinen Teiche dort zu entfernen.
Marcus Polaschegg, Naturschutzobmann des Hegeringes Burgwedel hatte die Aktion organisiert und perfekt vorbereitet: vom Pflaster für kleine Schürfwunden über Getränke bis zur warmen Mahlzeit zum Abschluss war für alles gesorgt. Er konnte am Morgen froh in die Runde der Freiwilligen schauen. Es waren mit etwa 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder mehr als im Vorjahr.
In diesem Jahr war das größte Gebüsch dort an der Reihe. Kräftige Männer leisteten ganze Arbeit mit ihren Motorsägen. Busch um Busch schnitten sie über der Wurzel ab. Langes Holz wurde noch eingekürzt, damit die vielen teilnehmenden Kinder sich nicht all zu sehr anstrengen mussten.
Ihre Aufgabe bestand darin, den Baumschnitt am Rande der Grasfläche aufzuschichten. Dort wird es in den kommenden Tagen geschreddert und abtransportiert. Abschnitte, die sich als Brennholz eignen, wurden separat abgelegt.
Ein Teil des Gebüsches haben die fleißigen Helfer nicht geschafft in den paar Stunden. „Das ist im kommenden Jahr an der Reihe“, sagte Polaschegg im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten. Dann wollen sich die Burgwedeler Jäger ein anderes Projekt vornehmen, „damit es nicht zu langweilig wird“, schmunzelte der Naturschutzobmann. Immerhin sei es jetzt soweit frei, dass die Stadt Burgwedel nun mit einem Bagger schon die Wurzeln der abgesägten Büsche aus dem Erdreich herausholen und in einen Teil der Tümpel und Teiche den Schlamm ausbaggern kann.