2014 ein Weihnachtsmarkt in der Von-Alten-Straße?

Das weihnachtliche Ambiente stimmt in der Von-Alten-Straße. Hier ließe sich ein Weihnachtsmarkt mit Unterstützung der Einzelhändler problemlos integrieren.

FDP Burgwedel und Einzelhändler planen neues Konzept

GROSSBURGWEDEL (hhs). Beim letzten IGK-Stammtisch wurde wie schon häufiger über den Weihnachtsmarkt in Großburgwedel diskutiert. Das ist in den vergangenen Jahren in schöner Regelmäßigkeit auch schon geschehen. Die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute ist Veranstalter des Weihnachtsmarkts auf dem Alten Markt und sie hält, was man auch nachvollziehen kann, am vermeintlichen Erfolgsmodell fest.
Beim Stammtisch wurde aber auch die Verlegung des Weihnachtsmarkts in die Von-Alten-Straße thematisiert. Der IGK-Vorsitzende Karlheinz Schridde erteilte so einer Verlegung eine Absage. Sein Hauptargument lautete, dort gebe es nicht ausreichend Stromanschlüsse für einen Weihnachtsmarkt.
„Das war aus meiner Sicht eine geradezu abenteuerliche Aussage“, erklärte Dr. Christian Wolff im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten. Am nächsten Tag kontaktierte er seinen Parteifreund Heinrich Gremmel von der FDP und gemeinsam informierten sie sich über die Stromversorgung in der Von-Alten-Straße. „Dort finden sich mehrere Schränke von eon und auch einige in sogenannten Gullis. Strom gibt es dort mehr als auf dem Alten Markt“, so das Resümee. Die beiden Liberalen waren sich überdies einig, dass der Weihnachtsmarkt an seinem bisherigen Ort nicht mehr so recht attraktiv war und die Von-Alten-Straße weitaus besser dafür geeignet sei. „Wir haben also überlegt, ob man den Weihnachtsmarkt 2014 nicht dort ansiedeln sollte“.
Gremmel und Wolff haben kurz entschlossen eine Umfrage der Geschäftsinhaber in der Von-Alten-Straße gestartet.
„Damit haben wir Liberale wohl offene Türen eingelaufen, alle Einzelhändler zeigten sich von unseren Plänen begeistert“, freute sich Christian Wolff. "Denn sie versprechen sich durch einen Weihnachtsmarkt direkt vor ihren Geschäften eine bessere Wahrnehmung ihrer Angebote und Sortimente durch die Besucher des Weihnachtsmarktes“. Viele von ihnen waren auf gezielte Nachfrage überdies bereit, sich mit eigenen Aktivitäten an der Ausgestaltung des Weihnachtsmarktes zu beteiligen.
Heinrich Gremmel, letztes Ratsmitglied der Burgwedeler FDP, fragte beim Ordnungsamt der Stadt Burgwedel nach. Die Auskunft über die Möglichkeiten einer Verlegung des Marktes waren eindeutig: Es sei durchaus legitim, wenn die FDP gemeinsam mit den Geschäftsinhabern in der Von-Alten-Straße einen Weihnachtsmarkt plane. Für eine derartige Veranstaltung könne keine Organisation ein alleiniges Privileg für sich reklamieren. Zumal es zwischen der Stadt Burgwedel und der IGK keinerlei schriftliche Vereinbarung in Vertragsform über den Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt gebe und damit sei der auch nicht öffentlich-rechtlich abgesichert. Allerdings halte es die Stadtverwaltung für wünschenswert, auch den Domfrontplatz in das neue Konzept einzubeziehen.
„Für uns ist dieses Ergebnis unserer Nachfragen Grund genug, dass die Burgwedeler FDP gleich zu Beginn des neuen Jahres alle Anlieger der Von-Alten-Straße zu einem ersten Planungsgespräch einladen wird“, so Dr. Christian Wolff abschließend.