1,50 Meter Abstand beim Einkaufen

Mit einem Einkaufswagen allein in Markt: Die Kontrollen zum Schutze aller sind auch bei Lebensmittelhändlern wie EDEKA-Cramer erhöht worden. (Foto: Oliver Krebs)

Corona-Krise: EDEKA-Cramer-Märkte bitten um Rücksichtnahme und Vernunft

BURGWEDEL/BURGDORF/LEHRTE (ok/bs). Bei allem Engagement für die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln – in Zeiten des Corona-Virus hat der Schutz der Kunden und Mitarbeiter in den EDEKA-Cramer-Märkten oberste Priorität.
In engem Austausch mit den Behörden werden alle Anordnungen, die es beim Einkaufen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie zu beachten gilt, zügig umgesetzt. Die Regeln dienen sowohl dem Schutz der Kunden wie auch dem der Mitarbeiter.
So sollte nicht täglich, sondern vorausschauend und wenn möglich allein eingekauft werden. „Alleinerziehende können natürlich zusammen mit ihren kleinen Kindern kommen, wenn sie keine andere Möglichkeit haben. Wir versuchen immer mit Fingerspitzengefühl Lösungen zu finden, so Marc Wiedenroth, Marketingkoordinator der EDEKA-Cramer-Märkte in der Zentrale in Burgdorf.
Um das Infektionsrisiko zu minimieren, wird um eine kurze Aufenthaltsdauer in den Lebensmittelmärkten und den notwendigen Abstand von mindestens 1,50 Meter zueinander gebeten. Das gilt besonders im engen Kassenbereich, wo auch Markierungen angebracht sind.
„Nehmen Sie bitte einen Einkaufswagen mit in den Markt! Dieser dient uns und Ihnen als Hilfestellung den Mindestabstand und die maximale Kundenanzahl im Markt einzuhalten“, erläutert Marc Wiedenroth. Ganz wichtig sei das Einhalten der Hygienestandards, zum Beispiel das Benutzen von Zangen und Handschuhen und wenn möglich, bargeldlose Zahlung.
Mit Blick auf die Ostertage bittet Wiedenroth darum, den Einkauf haltbarer Lebensmittel frühzeitig zu tätigen. Darüber hinaus besteht bis Dienstag, 7. April, die Möglichkeit an den Bedientheken Ware vorzubestellen, die dann Gründonnerstag oder Karsamstag an separater Stelle ausgegeben wird.
„Seien Sie fair und kaufen Sie nur in haushaltsüblichen Mengen ein. Ohne die viel zitierten Hamsterkäufe wäre immer genug Ware für alle vorhanden“, wirbt Wiedenroth um mehr Rücksichtnahme. Und obwohl es für alle eine stressige Zeit voller Anspannung sei: Freundlichkeit bleibe das oberste Gebot.
Im Langenhagener Markt an der Walsroder Straße zieht Marktleiter André Fiolek im Kern eine positive Bilanz dieser auch für ihn besonderen Arbeitswoche: „Der Großteil unserer Kunden verhält sich vorbildlich, aber schwarze Schafe, die die Situation nicht begreifen, sind leider auch darunter. Generell wird aber die Einlasskontrolle akzeptiert, Einkaufswagen genommen, die Desinfektionsstation genutzt und auch der Abstand an der Kasse wird eingehalten.“
Auch Alexandra Spindler, Abteilungsleiterin Kasse/Information, ist mit dem Einkaufsverhalten insgesamt sehr zufrieden. Und sie freut sich, dass ihre Kassiererinnen durch Plexiglas-Wände geschützt seien. „Viele sagen, dass können wir auch hinterher beibehalten“, sagt Alexandra Spindler. Denn ein gewisser Abstand als Schutz sei nie verkehrt.