1000 Blumen – ein Frühlingsgruß der IGK

„Eine Blume für die Dame?“ - die IGK erfreute die Burgwedeler Bürger wieder mit einem ganz besonderen Frühlingsgruß. (Foto: Renate Tiffe)

Schöne Frühjahrs-Aktion am Wochenende in der Von-Alten-Straße

GROSSBURGWEDEL (ti). „Eine Blume für die Dame?“ Neugierig hatte die Fahrerin ihr Rad angehalten. Ein Blumenstand vor dem Alten Haus war einmal ein anderer Anblick in der Von-Alten-Straße. Dazu drei freundliche Herren, die eifrig Topf für Topf in das weiße Papier wickelten. „Eine Blume für die Dame?“ Und schon hatte der ohnehin strahlend schöne Frühlingsmorgen noch zusätzlich eine persönliche Note bekommen.
Seit mehr als 20 Jahren verteilt die IGK an einem der ersten Wochenenden im Frühling Blumen auf der Straße. „Ein Geschenk an unsere Kunden“, sagte Karlheinz Schridde, der IGK-Vorsitzende. Mehr als 1000 Blumen, Narzissen, Hyazinthen und Tulpen waren es diesmal, die zur Auswahl standen. „Ist für meine Frau“, bemerkte einer der Beschenkten fast entschuldigend und freute sich über den blühenden Gruß. „Danke!“
Blume für Blume ging über den Tisch. Bereitwillig wurden auch die Kinder mit bedacht. „Musst du selber pflegen“, bekam ein kleiner Sohn mit auf den Weg. Großzügig gingen Carsten Klisch und Peter Liebau vom IGK-Vorstand mit den Blütenpflanzen um. Nur einmal, als eine Dame in leicht forderndem Ton gleich mehrere verlangte, war Liebau konsequent: „Jeder nur eine.“
Gespräche mit Bekannten wurden angeknüpft. Das ganz normale Leben fand auf Burgwedels Einkaufsstraße statt. Der Bürgermeister, ganz privat, kam mit voluminösem Schal um den Hals und Kinderwagen schiebend vorbei: „Meine Frau sucht die Blume aus.“
Und es gab vor allem auch viel Anerkennung für die IGK-Aktion. „Schön, dass ihr das weitermacht“, lobte einer der Altvorderen der IGK, der zufällig in Großburgwedel war. „Wir haben hier schon bei Wind und Wetter gestanden“, erinnerte sich Schridde. „Schön, wenn die Nachbarn mit einem Kaffee an uns dachten oder Kunden ein Schokoladenosterei vorbeibrachten.“ Als es einmal ganz mies war, hatte der Gastronomiebetrieb gegenüber sogar eine heiße Suppe spendiert. „Es freut uns, wenn auch einmal etwas für uns zurückkommt.“