Delegierte stimmen mit 97% für Dr. Hendrik Hoppenstedt

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er Delegierten stimmten für Dr. Hendrik Hoppenstedt, der nun für den Wahlkreis 43 als Kandidat der CDU für die Bundestagswahl antritt. Die ersten Glückwünsche kamen von der Landtagsabgeordneten Editha Lorberg und der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Julia Ranke.
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    er Delegierten stimmten für Dr. Hendrik Hoppenstedt, der nun für den Wahlkreis 43 als Kandidat der CDU für die Bundestagswahl antritt. Die ersten Glückwünsche kamen von der Landtagsabgeordneten Editha Lorberg und der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Julia Ranke.
  • Foto: Hans Hermann Schröder
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BURGWEDEL/LANGENHAGEN (hhs). Nun steht es fest: Dr. Hendrik Hoppenstedt, Bürgermeister der Stadt Burgwedel und Vorsitzender des CDU-Regionsverbands Hannover, ist der Kandidat der CDU für den Wahlkreis 43 (Hannover Land I). Zur Bundestagswahl im September kommenden Jahres wird er sich den Wählerinnen und Wählern stellen.
Das ist das Ergebnis der sogenannten Wahlkreisdelegiertenversammlung, die am Montag dieser Woche im Forum Langenhagen stattfand. 95 Delegierte aus den CDU-Gemeinde- und Stadtverbänden Burgdorf, Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen, Neustadt, Wunstorf, Wedemark und Garbsen waren anwesend. Hoppenstedt erzielte ein überwältigendes Ergebnis. 91 Delegierte gaben ihm ihre Stimme, drei stimmten gegen ihn und einer enthielt sich. Knapp 97 %. „Ein Ergebnis, mit dem er gut leben kann“, flachste ein Christdemokrat unten im Gestühl.
Delegiertenversammlungen laufen nach streng formalen Regeln ab. So auch am Montag im Forum Langenhagen. Die stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Hannover Julia Ranke begrüßte die Delegierten und dann ging es zügig über in die Tagesordnung: Sie selbst wurde zur Versammlungsleiterin gewählt, Edita Lorberg, Landtagsabgeordnete der Christdemokraten aus der Wedemark, Edith wurde per Wahl mit der Aufgabe der Protokollführerin betraut. Ebenso schnell verliefen die Wahlen der Wahl- und Stimmzählungskommission sowie die Wahlen zweier Teilnehmer zur Mitunterzeichnung der Versicherung an Eides statt und der beiden Vertrauenspersonen.
Kaum waren fünf Minuten vergangen, bat Julia Ranke um Vorschläge für einen/eine Direktkandidatin. Nur ein Name wurde genannt, Dr. Hendrik Hoppenstedt, Bürgermeister in Burgwedel, der eine erfolgreiche und vorbildliche Arbeit als Bürgermeister geleistet habe, hieß es in der Begründung. Julia Ranke fragte nach weiteren Kandidaten, aber niemand warf noch einen anderen Hut in den Ring. Und nun war der Kandidat an der Reihe, sich den 95 Delegierten vorzustellen.
Hoppenstedt stellte dem politischen Teil seiner Vorstellung einen sehr persönlichen voran.
Zunächst bat er die Delegierten aus den acht Kommunen, die ihn zur Kandidatur aufgefordert hatten, weiterhin um den Teamgeist, den sie in diesem Prozess gezeigt hätten. Er erinnerte daran, dass der Bundestagswahl im kommenden Jahr die Landtagswahl vorangehe und dieser Teamgeist auch dann notwendig werde. Dann schloss er seinen Lebenslauf an, erinnerte an sein gutes persönliches Ergebnis von 73% bei der Kommunalwahl.
Der Dienst am Gemeinwohl erfülle ihn mit Zufriedenheit und er habe viel Freude am Gestalten. Eine ordentliche Bilanz werde für ihn auch der Gradmesser für die Zukunft sein. „Es wäre unehrlich, so zu tun, dass andere Ämter nicht auch ihren Reiz hätten“, brachte er es auf den Punkt. Politik finde auch hier statt, und es werde dem Bundestag nicht schaden, wenn mit ihm etwas mehr kommunaler Sachverstand dort einziehe.
Dann riss Dr. Hendrik Hoppenstedt zwei aktuell brennende Themen an. Die Eurokrise habe zunächst die Banken in Schieflage gebracht und in den Nationalstaaten hohe Schulden verursacht. Damit sei die Eurokrise zur Staatsschuldenkrise geworden. Die Finanzmärkte nutzen das aus und arbeiten gegen diese Staaten und Banken. „Wir müssen die Geburtsfehler des Euro beseitigen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wackelkandidaten verbessern“, forderte er. Die Transferunion, wie sie von Sozialdemokraten gegenwärtig gefordert werde, bezeichnete Hoppenstedt als ungeeignetes Mittel. „Wir müssen 2013 deutlich machen, wer für was steht“.
Das zweite Thema sei eng mit dem ersten verbunden, formulierte er es. Er forderte solidarischen Zusammenhalt bei der finanziellen Absicherung des Alters. Die bisher angewendeten Instrumente der Altersabsicherung seien infolge von Zinseinbrüchen, Einbußen und Totalverlusten von Kapital nicht mehr als zuverlässig zu bezeichnen. Deswegen hätten es jetzt alle Sicherungssysteme schwer. „Wir müssen es schaffen, die Neuverschuldung beim Bund zu stoppen“, forderte Hoppenstedt. Nur so blieben Spielräume zur Gestaltung. Sozialdemokraten hätten nach seiner Einschätzung Schwierigkeiten, mit Geld umzugehen. „Hier müssen wir für eine Lösung sorgen. Wir müssen den Sprengsatz Neuverschuldung öffentlicher Haushalte entschärfen“. Abschließend erhob er unter großem Applaus der Delegierten Anspruch „auf einen ordentlichen Listenplatz“.
Es folgte die Wahl, die nach dieser Rede keinen Anlass mehr bot, die Kandidatur Hoppenstedts im letzten Moment infrage zu stellen. Die Delegierten dankten ihm mit knapp 97 % ihrer Stimmen, ein Ergebnis, auf das der Kreisvorsitzende des CDU-Regionsverbands Hannover stolz sein kann.

Knapp 97 
er Delegierten stimmten für Dr. Hendrik Hoppenstedt, der nun für den Wahlkreis 43 als Kandidat der CDU für die Bundestagswahl antritt. Die ersten Glückwünsche kamen von der Landtagsabgeordneten Editha Lorberg und der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Julia Ranke.
Die Delegierten aus den acht Kommunen und Gäste zollten der Vorstellungsrede des designierten Kandidaten stehenden Applaus.
Autor:

Birgit Schröder aus Burgwedel

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