Großkontrolle: Polizei stoppte mehrere hundert Fahrzeuge

Schnell waren die ersten acht Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr herausgewunken und kontrolliert.
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  • Foto: Hans Hermann Schröder
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FUHRBERG (hhs). Zum Donnerstag dieser Woche hatte das Polizeikommissariat Großburgwedel eine Großkontrolle des Straßenverkehrs angekündigt, bei der es in erster Linie um das Aufspüren von Alkohol- und Drogensündern im laufenden Verkehr gehen sollte. Die Kontrolle fand auf dem so genannten „Hirschgehegeparkplatz“, einen guten Kilometer vor dem Ortseingang Fuhrberg statt. Kontrolliert wurde nur „einseitig“, „alles was aus Richtung Celle kommt“, wie es ein Beamter ausdrückte. „Alles“ stimmte dann nicht ganz, aber die meisten waren es schon, der Verkehr auf dieser Straße am Nachmittag ist einfach zu stark, auch für diesen Parkplatz, und alle LKW und längeren Fahrzeuggespanne wurden wegen mangelnder Wendemöglichkeiten dabei auch ausgelassen.
Am frühen Nachmittag gegen 14.00 Uhr begann die Maßnahme. Eine gute halbe Stunde zuvor waren die Beamten dort eingetroffen, hatten alles aufgebaut. Pylone verengten die Fahrbahn und wiesen auf dem Parkplatz die Kontrollstellen aus, Hinweisschilder und Geschwindigkeitsbeschränkungen vor den Abbiegespuren in beide Richtungen bildeten einen „Geschwindigkeitstrichter“ und schließlich bezogen zwei Einsatzfahrzeuge in Einmündungen in einigem Abstand vor und hinter dem Parkplatz Position, „um Fluchtfahrzeuge zu stoppen oder zu verfolgen und auch alle anzuhalten, die vor der Kontrollstelle noch auf der Fahrbahn wenden wollen“, wie es der Einsatzleiter der Maßnahme, Polizeikommissar Christian Wenzel im Gespräch mit den Burgwedeler Nachrichten formulierte.
Insgesamt 37 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz. „Das kann das Polizeikommissariat Großburgwedel allein nicht leisten“, so Wenzel. Mit dabei war deswegen der 1. Zuge der Bereitschaftspolizei Hannover mit 26 Beamten, der erst in der Nacht zuvor von einem Einsatz in Berlin heimgekehrt war, vier Beamte kamen aus der Verfügungseinheit, die in Burgdorf stationiert ist, die übrigen aus dem hiesigen Kommissariat. Um 14.00 Uhr begann die Kontrolle, und es verlief auf Anhieb alles reibungslos. Ein Beamter streifte sich seine Warnweste über und ergriff die „Kelle“, und schon wurden die ersten acht Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr herausgewunken und in die vorbereiten Kontrollstellen geleitet. Meistens ging es sehr schnell: Führerschein, Fahrzeugpapiere und ein kurzes Gespräch, manche Fahrerinnen und Fahrer mussten noch den Kofferraum öffnen, um Warndreieck und Verbandskasten vorzuweisen. Sie durften dann zügig weiterfahren. So richtig aufgeregt hat sich in der Anfangsphase keiner der Herausgewunkenen, die Beamten waren ausgesprochen freundlich. So ging es Schlag auf Schlag am Nachmittag. „Wir haben in der ersten Phase gut 20 Verwarnungen ausgesprochen“, erläuterte Christian Wenzel das Halbzeitergebnis gegen 17.00 Uhr. Allerdings haben seine Kolleginnen und Kollegen auch einen Alkoholsünder erwischt: „1,0 Promille hier im Alkomat“, so Wenzel. Der Fahrer musste sich dann einer Blutprobe unterziehen. Auch daran hatte Wenzel im Vorfeld gedacht. Ein Arzt wartete im Jugendraum in Fuhrberg auf seine Patienten.

Autor:

Birgit Schröder aus Burgwedel

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