Sonderführung im Stadtmuseum

Der Fokus der Sonderführung im Stadtmuseum liegt auf den revolutionären Entdeckungen im Zeitraum der 1920er Jahre in den Bereichen Physik und Chemie.
  • Der Fokus der Sonderführung im Stadtmuseum liegt auf den revolutionären Entdeckungen im Zeitraum der 1920er Jahre in den Bereichen Physik und Chemie.
  • Foto: Helmut Steinseifer
  • hochgeladen von Birgit Schröder

Burgdorf (r/bs). Bis zum 22. Mai ist im Stadtmuseum, Schmiedestr. 6, die neue Ausstellung „Faszination 20er Jahre - Leben in der Weimarer Republik“ zu sehen.
Eine thematische Sonderführung steht am Sonntag, 10. April, um 15.00 Uhr im Mittelpunkt des Beiprogramms. Dabei liegt der Fokus auf den revolutionären und zukunftsweisenden Entdeckungen, die es im Umfeld der 1920er Jahre in den Bereichen Physik und Chemie gab und deren technische Umsetzung im Alltag erst Jahrzehnte später erfolgt ist: Beispielsweise basiert die heute alltägliche Nutzung von LED-Lampen auf dem Photoeffekt, für dessen quantentheoretische Deutung Albert Einstein 1921 den Nobelpreis in Physik erhielt.
Die Erfindung des Haber–Bosch Verfahrens ermöglichte eine effiziente großtechnische Herstellung von Ammoniak, ein wichtiger Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte wie Kunstdünger oder „adblue“, das seit 2009 bei der Abgasnachreinigung von Dieselmotoren zum Einsatz kommt.
Die Chemiker Fritz Haber und Carl Bosch erhielten 1918 bzw. 1931 für Ihre Arbeiten zur Ammoniakherstellung den Nobelpreis. Neben anschaulichen Vorführungen zum Photoeffekt gehen die beiden Führungspartner Dr. Stefan Auerbach und Dr. Thomas Degro auch auf die politische Dimension der naturwissenschaftlichen Forschungen ein. Für diese kostenlose Führung ist eine telefonische Voranmeldung bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Str. 2, Tel. 05136 – 1862, notwendig.

Autor:

Birgit Schröder aus Burgwedel

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