Familie und Pferde sind sein Hobby

Karl-Heinz Könecke mit seinem Enkel Maximilian, dem er regelmäßig Fahrunterricht gibt und der auch bei den Regionsmeisterschaften im Fahren in Otze starten wird. (Foto: I. Hilgers)

Karl-Heinz Könecke feiert 2011 seinen 80. Geburtstag

BURGDORF (hil). Karl-Heinz Könecke, seine Freunde nennen ihn „Kalli“, hat immer noch viel um die Ohren. Er gibt ehrenamtlichen Reitunterricht, bietet in der Region auf verschiedenen Höfen Fahrlehrgänge an, hilft bei der Organisation von Turnieren und kümmert sich leidenschaftlich gerne um seine sieben Enkelkinder. „Die Familie und die Pferde sind mein Hobby“, sagt Karl-Heinz Könecke, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert.
Karl-Heinz Könecke bezeichnet sich selbst als „alten Burgdorfer“. Er wurde, in der Marktstraße geboren, wo seine Großeltern und Eltern eine Fleischerei betrieben. Der Bruder übernahm nach Kriegsende das Geschäft und Karl-Heinz machte eine landwirtschaftliche Lehre später seinen Landwirtschaftsmeister. 1960 kam er aus persönlichen Gründen nach Burgdorf zurück, machte nochmals eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Fortan war er für das Personalwesen zuständig. Auch wenn der Beruf mitunter zeitraubend war, blieb für die Familie und für die Pferde immer Zeit. 1959 gründete Karl-Heinz Könecke mit Gleichgesinnten den Reitverein St. Georg. Mehr als 30 Jahre engagierte sich Könecke in der Vorstandsarbeit davon mehr als 10 Jahre als erster Vorsitzender. Ferner führte er den Kreisreiterverband Hannover Land 10 Jahre. Heute ist er Ehrenvorsitzender von St. Georg und vom Kreisreiterverband. Karl-Heinz Könecke besitzt den Trainer A-Schein für Reiten und Fahren. Er hat bereits viele Reiter und Fahrer ausgebildet.
Heute unterrichtet Karl-Heinz Könecke seine Enkel, hat extra für sie ein Pony gekauft, das die ganze Familie reiten und vor die Kutsche spannen kann. Mit dem Pony fahren die Enkel Turniere das Training absolvieren sie bei ihrem Opa. Karl-Heinz Könecke ärgert sich, wenn in den Medien die Rentner so dargestellt werden, als hätten sie den ganzen Tag über nichts zu tun. „Wir übernehmen Aufgaben und sind für die Großkinder jederzeit präsent“, sagt Könecke. Er wünsche sich, dass die Gesellschaft das mehr würdige. In der eigenen Familie wird das Engagement von Karl-Heinz Könecke allemal gewürdigt.