Zwei Verlierer haben etwas gutzumachen

Mittwoch Spiel zwischen „Adler“ und „Friesen“

HÄMELERWALD (kd). Ein einleuchtender Grund macht aus Sicht der Gäste die Vorverlegung des Punktspiels der Kreisliga zwischen dem SV Adler Hämelerwald und dem TSV Friesen Hänigsen auf den heutigen Mittwoch um 19 Uhr erforderlich. „Man hat dem Wunsch der Gäste auf eine Vorverlegung entsprochen, weil die Hänigser am Wochenende ihr Schützenfest feiern wollen. Doch leider wurden wir bei der jetzt vollzogenen Verlegung vor vollendete Tatsachen gestellt“, bedauerte Hämelerwalds Trainer Peter Wedemeyer, für dessen Mannschaft die Saison bereits mit einem Fehlstart begann.
„So fehlten uns am Sonnabend bei unserer 0:1 (0:1)-Niederlage in Thönse gegen Inter Burgdorf berufs-, verletzungs- und urlaubsbedingt gleich 13 Spieler. Am Mittwoch sieht es bei uns zu Hause gegen die „Friesen“ nicht viel besser aus“, befürchtet bereits Hämelerwalds Trainer Peter Wedemeyer, der daher vermehrt auf die Heimstärke seiner Mannschaft setzt. So soll nach dem Willen des Coaches der Hämelerwalder „Adlerhorst“ wieder zu einer uneinnehmbaren Festung werden.
In den Startlöchern blieb überraschend auch der TSV Friesen Hänigsen im Heimspiel gegen den SV Yurdumspor Lehrte hängen. „Wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Das fing bei der Nummer eins an und hörte bei der Nummer 14 bei uns auf“, gestand „Friesen“-Coach Uwe Springfeld nach der 1:4 (1:1)-Schlappe seiner Mannschaft ein. Hänigsens Trainer, für dessen Elf Marco Klingberg in der 37. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1 traf, sprach dann auch von einem grottenschlechten Spiel seiner Mannschaft. „Ich kann nur hoffen, dass wir uns am Mittwoch in Hämelerwald anders präsentieren. Zumal wir dann wieder auf drei Spieler zurückgreifen können, die uns gegen Yurdumspor sehr gefehlt haben“, gab Uwe Springfeld zu.