Willi Gramann hat den Ernst der Lage bereits erkannt

Auch gegen den HSC gab es nichts zu holen

LEHRTE (mj). Nach dem Spiel begleitete Trainer Willi Gramann die 1:5 (0:5)-Heimniederlage seines FC Lehrte im Nachholspiel am Dienstagabend gegen den HSC Hannover mit Sarkasmus. „In der 2. Halbzeit haben wir wenigstens keinen reingekriegt, sondern sogar mit 1:0 gewonnen.“ Allerdings versuchte der FC-Trainer das Debakel der 1. Halbzeit erst gar nicht zu verschweigen. „Das war gar nichts, was wir gezeigt haben.“ Folgedem fiel es den HSCern auch leicht, durch drei Tore des früheren Ricklingers Dennis Ay (2., 16. und 18.), sowie Alexander Krzewina (8.) und Carlo Thiele (34.) eine 5:0-Führung herauszuschießen, wobei die Lehrter Sören Miethke und Fabian Denecke bei den ersten beiden Toren der Ricklinger noch Schützenhilfe leisteten, indem sie dem Ball noch eine andere Richtung verschafften. Der Anschlusstreffer zum 1:5-Endstand in der 62. Minute ging auf das Konto von FC-Regisseur Süleyman Karakaya.
„Da wir nur noch einen Abstand von fünf Punkten zu den Abstiegsplätzen haben, müssen wir dringend punkten“, erkannte auch Willi Gramann, dessen Elf nun zwei Auswärtsspiele bestreiten muss. Am morgigen Sonntag treten die FCer von 15 Uhr an beim TuS Altwarmbüchen an, der als Favorit anzusehen ist. Zumal die Lehrter weiter auf Robert Weiss, Denis Kezer und wohl auch auf Gernot Leipold und Tobias Schmitt verzichten müssen. Keine Ausreden zählen für den FC Lehrte am Dienstag (20. April) im Nachholspiel beim Tabellenletzten SV 07 Linden, das um 19 Uhr angepfiffen werden soll. „Da müssen wir gewinnen. Sonst sieht es brenzlig für uns aus“, erkannte auch Lehrtes Trainer.