Uwe Springfeld ist schon viel herumgekommen

Trainer Uwe Springfeld vom TSV Friesen Hänigsen drückt als Bayern-Fan auch Hannover 96 die Daumen. (Foto: kd)

Sohn Maurice spielt als B-Juniorenspieler für die „Roten“

Hänigsen (kd). Wenn Hänigsens Trainer Uwe Springfeld auf seine aktive Laufbahn zurückblickt, dann kann er durchaus auf einige sportliche Erfolge zurückblicken. Vor allem Tore waren sein Markenzeichen. Daher war es kein Wunder, dass der talentierte Jugendspieler, der aus der Jugend des TSV Friesen Hänigsen hervorging, schon in jungen Jahren zum Objekt der Begierde bei vielen Vereinen wurde, die sich die Dienste des heute 44-jährigen Angreifers sichern wollten.
„Als A-Jugendspieler habe ich den Sprung in die 1. Herren der „Friesen“, die damals in der Verbandsliga spielten, nicht gleich geschafft", räumte der zweifache Familienvater ein, der dann zu Eintracht Obershagen wechselte. Bei dem Kreisligisten trug er als Torschütze vom Dienst wesentlich dazu bei, dass die „Eintracht“ in die damalige Bezirksklasse aufstieg. Die nächste Station des heutigen Trainers war für ein Jahr Bezirksligist Eintracht Celle, wo er sogar Torschützenkönig der gesamten Bezirksliga Lüneburg wurde. „Danach ist Heeßel auf mich aufmerksam geworden, wo ich insgesamt sechs Jahre gespielt habe“, sagte Uwe Springfeld, der zugab, „in Heeßel habe ich meine schönsten Jahre als Fußballer verlebt.“ Der Station Eintracht Obershagen folgten noch zwei Jahre beim TSV Germania Arpke, ehe er wieder zu seinem Heimatverein Friesen Hänigsen zurückkehrte und seit der Winterpause vom Kotrainer zum Chefcoach aufstieg.
In der Bundesliga outet sich „Springer“, wie ihn seine Freude nennen, in erster Linie als Fan vom FC Bayern München. Doch schlägt sein Herz auch für Hannover 96. Kein Wunder, zählt sein 16-jähriger Sohn Maurice als B-Juniorenspieler doch zu den Nachwuchstalenten der „Roten“. Unter dem früheren Bundesligaspieler Christoph Dabrowski rückte der Auswahlspieler aus Obershagen in die U17 der in der Bundesliga spielenden Mannschaft von Hannover 96 auf. „Leider hat mein Sohn nicht meine Torgefährlichkeit geerbt“, bedauert sein Vater. Dafür soll Springfeld-Junior nach Aussage der 96-Trainer ein ausgezeichneter Spieler auf der Sechserposition sein. Nicht auszudenken, wenn Sohn Maurice noch in den letzten beiden Juniorenjahrgängen mehr Torgefährlichkeit entwickeln würde. Dann könnte sich vielleicht der Traum von der Bundesliga für den mehrfachen Auswahlspieler erfüllen, was seinen Vater Uwe wiederum in eine Konfliktsituation führen könnte, in Zukunft statt der Bayern die „Roten“ zum Lieblingsverein zu küren.