Uetzes Aufstiegsträume sind beendet

Lehrreiche 2:7-Niederlage beim SV Gehrden

UETZE (de). Der Traum des SV Uetze 08 vom Aufstieg durch die Hintertür ist bereits ausgeträumt. Nachdem der Tabellenzweite der Kreisliga Hannover 1 bereits im ersten Relegationsspiel am Dienstagabend zu Hause vor 300 Zuschauern nicht über ein torloses Remis gegen den TuS Davenstedt hinauskam (wie bereits berichtet), mussten die Uetzer am Pfingstsonnabend im zweiten Spiel beim SV Gehrden unbedingt gewinnen, um ihre Aufstiegschancen in die Bezirksliga zu wahren. Doch es kam schlimmer, als es sich 08-Trainer Nils Grundstedt in seinen schlimmsten Träumen vorgestellt hatte. Mit sage und schreibe 7:2 (2:0) wurden die Uetzer von den Gehrdenern deklassiert. Somit scheiterten die 08er bereits zum zweiten Mal in einer Relegationsrunde, nachdem sie bereits vor drei Jahren dem SC Rinteln den Vortritt lassen mussten.
„Am verdienten Sieg des SV Gehrden besteht nicht der geringste Zweifel“, zeigte sich Nils Grundstedt als fairer Verlierer. „Der Sieg geht selbst in dieser Höhe in Ordnung. Dass der SV Gehrden auf einem Relegationsplatz der Bezirksliga 4 gelandet ist, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären. So einen starken Bezirksligisten habe ich lange nicht gesehen.“
Bereits in der 5. Minute nahm das Unheil für den Altkreisverein seinen Lauf, als Andre Schäfer die 1:0-Führung für den SV Gehrden glückte, die Dennis Albrecht bereits in der 13. Minute auf 2:0 ausbaute. Als nach einer halben Stunde mit Andre Schäfer einer der Leistungsträger die rote Karte wegen eines Foulspiels sah, keimte bei den Uetzern so etwas wie Hoffnung auf, doch noch die Wende zu schaffen.
Doch es kam noch schlimmer.
Dennis Albrecht war es, der in der 50. Minute auf 3:0 erhöhte, dem Dieter Simonis nach einer Stunde Spielzeit mit einem Eigentor das 4:0 folgen ließ. Da freuten sich die Gäste bereits, als Benjamin Sausmikat in der 71. Minute wenigstens für den Anschlusstreffer zum 1:4 sorgte. Doch gaben sich die Gehrdener damit nicht zufrieden. Max Wolff (73.) und Steffen Viet (77.) machten mit ihren Treffern zum 6:1 das berühmte halbe Dutzend voll, ehe mit Thomas Neumeyer in der 82. Minute ein zweiter Gehrdener Spieler wegen Meckern die gelb-rote Karte sah. Doch setzten die Hausherren mit nur acht Feldspielern ihre Torjagd fort und kamen durch Dominik Diederich in der 83. Minute zum 7:1, ehe Dieter Simonis mit dem Tor zum 2:7-Endstand einen für die Uetzer lehrreichen und schmerzhaften Nachmittag beeendete, der das endgültige Aus im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga bedeutet.