TuS Altwarmbüchen erlebte ein 2:6-Desaster

Auch beim nächsten Gegner läuft es nicht rund

ALTWARMBÜCHEN (mj). Der TuS Altwarmbüchen erlebte im Heimspiel gegen den bisher sieglosen Neuling Niedersachsen Döhren ein 2:6-Desaster. Die in ihrer stärksten Besetzung angetretenen Gastgeber präsentierten sich in einer desolaten Form.
„Ich erspare mir lieber den Kommentar. Sonst sage ich etwas Falsches“, sagte Markus Rang, der bereits zur Halbzeit die 2:0-Führung der Döhrener durch Oliver Grefe (22. und 45.) sah. Nach der Pause erhöhten Norman Leibfried (52.) und erneut Oliver Grefe (55.) auf 4:0, ehe die Altwarmbüchener ans Fußballspielen dachten und durch Treffer von Philipp Garbotz (68.) und Sven Kampe (71.) auf 2:4 herankamen. Die Döhrener machte mit den Toren von Lewis Asamoah (72.) und Jan Häseler (87.) aber zum 6:2-Endstand noch das halbe Dutzend voll.
Einen neuen Trainer lernen die Spieler des TuS Altwarmbüchen am Sonntag bei ihrem Gastspiel am Waldsee gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide kennen. Bei dem neuen Coach handelt es sich aber nicht um den Nachfolger des Altwarmbüchener Trainergespanns mit Chefcoach Hans-Joachim Kock und Assistent Markus Rang, sondern um den neuen Übungsleiter des TSV KK, den der Verein im Spiel gegen den TuS Altwarmbüchen erstmals seinen Anhängern vorstellen will. Der bisherige Trainer Peter Rahlfs, der erst zu Beginn der Saison die KK-Mannschaft von dem zum Oberligisten Arminia Hannover gewechselten A-Lizenzinhaber Bernd Krajewski übernommen hatte, warf bereits die Brocken hin. Aber auch ohne Peter Rahlfs musste der Tabellenneunte der Fußball-Bezirksliga 2 beim Zweiten HSC Hannover eine 1:4 (0:2)-Niederlage hinnehmen. Für die ersatzgeschwächten „Krähen“, die nahezu eine gesamte Mannschaft aufgrund von Verletzungen und urlaubsbedingt ersetzen mussten, bedeutete dies die dritte Niederlage.