TTK Großburgwedel holt 5:5 gegen TTVg WRW Kleve

Laura Matzke spielte an Nr. 1 überragend. (Foto: TTK Großburgwedel)

2. Tischtennis Bundesliga Nord der Damen

GROSSBURGWEDEL (r/jk). In der 2. Tischtennis-Bundesliga der Damen hat der TTK Großburgwedel gegen den klar favorisierten GSV Eintracht Baunatal mit 1:6 wie erwartet verloren, doch die Niederlage fiel eindeutig zu hoch aus. Gegen den TTVg WRW Kleve hatte sich der Aufsteiger viel vorgenommen und dank einer überragenden Nummer eins Laura Matzke glückte ein umjubeltes 5:5.
„Laura ist jetzt absolut im Thema drin. Sie überzeugte im Doppel an der Seite von Nina Tschimpke und in beiden Einzeln. Sie gewann auch gegen ihre Angstgegnerin, die 18-jährige Mädchen-Nationaspielerin Yuko Imamura“, lobte Teambetreuer Michael Junker. Das wichtige 3:2 fuhr seine Ehefrau Kadrina im Zeitspiel ein. „In einem reinen Abwehrduell wollte keine der Beiden die Initiative übernehmen. Das war die beste Lösung“, erklärte Junker. Für das i-Tüpfelchen sorgte Tschimpke, die beim 3:1 die Nerven behielt.
„Wir sind total happy und zufrieden, dass wir etwas Zählbares erreicht haben“, sagte der Teamcoach. Zu den begeisterten Fans gehörte der Geschäftsführer des niedersächsischen Verbandes Heinz Löwer, der auch ein Wiedersehen mit der ehemaligen Landestrainerin Sabine Bötcher angestrebt hatte. Bötcher trainiert inzwischen seit Jahren den TTVg. Gegen Baunatal ließen Natalie Horak/Kadrina Junker bereits im Doppel aufhorchen, dass sie mit 11:5, 11:8, 9:11, 11:9 gewannen. Und die Zwei brachten ihre Konkurrentinnen auch im Einzel mächtig ins Schwitzen. „In dieser Phase waren unsere Gäste ganz schön nervös, die verletzungsbedingt auf ihre Nummer zwei verzichten mussten“, bestätigte Junker die gute Leistung. Horak legte gegen die erstligaerfahrene Spitzenspielerin der Eintracht mit einem 11:9 los wie die Feuerwehr. Nach einem 5:11, 11:6, 7:4 spürte die Tschechin ihre Siegchance, der Kopf fing an zu arbeiten, die Lockerheit blieb zum 9:11 auf der Strecke. Analog verlief der Entscheidungssatz, denn aus einem 6:3 ergab sich ein 9:11. „Schade, die Chinesin Shi Qi konnte jedenfalls nicht mit angezogener Handbremse spielen“, bemerkte Junker. Ein unfassbares Tauziehen lieferte sich dann Junker mit Alex Galic beim 7:11, 6:11. 13:11, 16:14 und 11:13. Die Satzgewinne verdiente sich die TTK-Abwehrspielerin redlich, denn insgesamt wehrte Junker 14 Matchbälle ab. „Bezeichnet für unser Pech war, dass der Siegpunkt von Galic als Netzroller ankam und dann auch noch die Tischkante touchierte. Wir sahen schöne Spiele und sind keinesfalls enttäuscht“, sagte der Teamcoach.