TSV II und LSV wollen ihre Heimspiele gewinnen

Die TSV II will zusammen mit Rückraumspieler Hendrik Pollex einen weiteren Schritt in Richtung Niedersachsenmeisterschaft machen. (Foto: Holger Staab)

Ist Stralsund für die TS Großburgwedel eine Reise wert?

ALTKREIS (hs). Das letzte Wochenende im April ist für die Handballer in der Region Hannover gleichbedeutend mit dem Einstieg in die Endphase der Saison 2011/2012. In der Landesliga werden bereits die finalen Partien angepfiffen, in der 3. Liga, der Oberliga und der 3. Liga der Frauen dagegen werden auch im Mai und zum Teil sogar noch im Juni Begegnungen ausgetragen. Die TSV Burgdorf II könnte am Sonntag, 29. April, ab 17 Uhr gegen den MTV Warberg die Meisterschaft fast schon perfekt machen, obwohl nach dem Wochenende noch fünf Partien zu absolvieren sind.
In der 3.Liga reist die Turnerschaft Großburgwedel an die Ostsee zum Auswärtsspiel beim Stralsunder HV. Der Mannschaft um den zum Saisonende ausscheidenden Coach Heidmar Felixson steht eine weite Anreise und eine schwere Partie bevor. Am Sonnabend, 28. April, ab 19.30 Uhr wird nur eine gute Leistung über die kompletten 60 Minuten zu einem doppelten Punktgewinn führen können. Immerhin wollen die TSGer noch den fünften Platz in der Endabrechung erreichen, dazu ist aber ein Auswärtssieg nötig. Den Grundstein dafür legten sie am letzten Spieltag durch den 33:29-Erfolg gegen den Tabellenfünften HSV Hannover.
Im Hinspiel sicherte sich das Team um Andrius Stelmokas einen 30:25-Erfolg. So leicht wird es in Stralsund nicht werden, denn der Gastgeber ist heimstark und will sich am Sonnabend auch so präsentieren. Ein Sieg ist demnach nur mit einer konzentrierten Vorstellung in der Offensive und der Defensive realisierbar.
Ganz anders ist die Situation für die TSV Burgdorf II in der Oberliga Niedersachsen. Die Mannschaft um Trainer Sven Lakenmacher ist unangefochtener Spitzenreiter und braucht nach dem 29:26-Erfolg beim Lehrter SV nur noch zwei Siege, um den Titel perfekt zu machen, da zudem das erheblich bessere Torverhältnis gegenüber den Verfolgern für die TSV spricht. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen den MTV Warberg auf dem Spielplan. Schon im Hinspiel entführten Simon Bock und seine Mitspieler beim deutlichen 35:26-Erfolg in Warberg beide Punkte. Einem klaren Heimsieg sollte deshalb auch als Gastgeber nichts im Weg stehen. Allerdings wäre es falsch, den Gegner zu unterschätzen, erstmal muss die komplette Spielzeit engagiert absolviert werden, um nach der Partie die Meisterschaftsfeier schon ein wenig proben zu können
Während die Bundesligareserve der TSV um den Titel kämpft, würde sich der Lehrter SV auch schon mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben. „Hinter der TSV Burgdorf II würden wir am Ende der Saison gern den 2.Platz einnehmen“, meint Lutz Ewert, der den Lehrter Fans besonders in den nächsten Partien noch viele Punktgewinne verspricht. Nach der Derbyniederlage am vergangenen Wochenende steht am Sonnabend ab 18.30 Uhr gleich das nächste Heimspiel auf dem Spielplan. Gegner wird der SV Alfeld sein. Keine leichte Aufgabe, denn die Gäste stehen im gesicherten Mittelfeld und wollen den Favoriten LSV gern ein wenig ärgern. Das haben sie bereits im Hinspiel mit einem 26:22-Erfolg gegen den LSV geschafft. Für die Ewert-Schützlinge ist das Motivation genug, um den SV am Sonnabend zu bezwingen, denn zwei Niederlagen wollen sie in dieser Serie gegen Alfeld nicht einstecken.
Zu einem echten Kellerduell kommt es am Sonnabend ab 17 Uhr in der 3. Liga der Frauen. Die TSV Burgdorf reist zur SpG Bandits Magdeburg/Barleben und trifft in der Mittellandhalle in Barleben auf den Tabellenvorletzten. Bei einem Sieg könnte die TSV zumindest den 13. Platz vom Gastgeber erobern und den zweiten Erfolg der Saison feiern. Das wird am Abstieg allerdings nichts ändern und würde das Abenteuer 3.Liga nur ein wenig aufpolieren. Vor dem letzten Spiel der Saison am 4. Mai in Burgdorf gegen die HSG Stemmer/Friedewalde muss das Team um Thomas Löw dazu aber eine überdurchschnittliche Leistung abrufen und wie beim 33:28-Hinspielerfolg konzentriert und mit einer guten Chancenverwertung agieren.
TuS Altwarmbüchen hat in der Landesliga seinen Mittelfeldplatz sicher. Kurz vor Schluss der Saison wollen die Spieler am Sonntag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen HSG Herrenhausen-Stöcken noch einen Erfolg verbuchen. Der 34:33-Hinspielsieg macht dabei optimistisch. Die Frauen des TuS bestreiten am Sonnabend ab 18 Uhr ihr letztes Saisonspiel gegen HSG Idensen-Wunstorf. Alles andere als ein Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht wäre für den neuen Oberligisten eine Enttäuschung, obwohl es nichts mehr am Aufstieg der Frauen um Trainer Mathias Kistner ändern würde. In der nächsten Serie wird TuS Altwarmbüchen nach dem 23:22-Sieg gegen den Lehrter SV in der Oberliga Niedersachsen antreten.