TSV Havelse wird seiner Favoritenrolle gerecht

Viele Tore bisher beim Porta-Pokalturnier, obwohl die Zuschauer wegen der Corona Pandemie vermisst wurden

Ramlingen (kd). Attraktiven Fußball mit vielen Toren gibt es seit dem vergangenen Sonntag bei der 33. Auflage des Porta-Pokalturniers zu sehen, bei dem der Gastgeber SV Ramlingen/Ehlershausen als frisch gekürter Oberligaaufsteiger neben den beiden Regionalligisten TSV Havelse und dem HSC Hannover auch noch die Oberligisten MTV Eintracht Celle und SV Arminia Hannover; sowie die Landesligisten TSV Burgdorf, TSV Stelingen und den 1. FC Sarstedt begrüßen konnte.
Schade nur, dass das diesjährige Turnier aufgrund der Corona Pandemie und den damit verbundenen Auflagen mit einem Hygienekonzept erstmals ohne Zuschauer auskommen musste. So verpassten die Fans in den bis zum Donnerstag ausgetragenen fünf Vorrundenbegegnungen bereits 23 Tore, wobei besonders der TSV Havelse als klassenhöchster Verein mit Toren hervorstach und sich in der Gruppe A Dank der klaren Siege mit 6:0 (3:0) über den SV Ramlingen/Ehlershausen durch die Tore von Finn-Luca Lakenmacher (2), Torben Engelking, Max Kummer, Deniz Cicek und Kevin Schumacher, sowie am Donnerstagabend durch den 3:0 (1:0)-Sieg über den TSV Stelingen durch die Treffer von Torben Engelking (2) und Finn-Luca Lakenmacher bereits vorzeitig für das Halbfinale qualifizieren konnte.
Dort haben es die Havelser am Donnerstag, 20. August, von 18.30 Uhr mit dem Zweiten der B-Gruppe zu tun. So gut wie ausgeschieden ist der TSV Stelingen nach der erneuten Niederlage, nachdem der Landesligaaufsteiger bereits sein Eröffnungsspiel am Sonntag gegen die TSV Burgdorf mit 2:4 (1:3) verloren hatte, wobei auf Seiten des TSV Stelingen Demba Balde Djitte zum 1:1 traf, während das zweite Tor aus einem Eigentor des Burgdorfers Marc Bodenburg zum 2:4-Endstand resultierte. Für die Treffer der TSV Burgdorf zeichneten Noel Köhler (2), Theo Hellwig, sowie ein Eigentor des Stelingers Paul-Landu Kiyedi verantwortlich.
Nach der 0:6-Klatsche gegen den TSV Havelse stand der Gastgeber gegen die TSV Burgdorf gewaltig unter Druck. Nur ein Sieg eröffnete dem SV Ramlingen/Ehlershausen die Möglichkeit auf ein Weiterkommen. Bis zur Halbzeit sah es beim Stande von 1:1 nach Toren des Ramlingers Can Gökdemir und des Burgdorfers Julian Poth noch nicht nach einem Weiterkommen des Gastgebers aus, der dann aber in der 2. Halbzeit Ernst machte und durch Tore von Can Gökdemir, Mitchell Jordan (2) und Björn Masur auf 5:2 davonzog, während auf Seiten der TSVer nur noch Julius Moraitis auf 2:3 verkürzen konnte.
In den abschließenden Gruppenspielen zwischen dem SV Ramlingen/Ehlershausen und dem TSV Stelingen am Samstag, 15. August, ab 16 Uhr und zwischen dem TSV Havelse und der TSV Burgdorf am Montag, 17. August, ab 18.45 Uhr fallen die Entscheidungen, wer neben dem TSV Havelse in das Halbfinale einzieht. Zwei Spiele wurden bis zum Redaktionsschluss am Donnerstag bisher in der Gruppe B ausgetragen. Dabei wurde im Eröffnungsspiel der MTV Eintracht Celle als klassenhöherer Oberligist seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte den 1. FC Sarstedt durch Tore von Serhat Yazgan, Gerbi Kaplan und Felix Krüger (2) mit 4:1 (1:1) Toren, nachdem die Sarstedter durch Ritchie Eres fünf Minuten vor dem Pausenpfiff zum 1:1 ausgleichen konnten.
Weitaus hitziger ging es am Dienstag im Stadtduell zwischen dem Regionalligisten HSC Hannover und dem klassentieferen Oberligisten Armina Hannover zu, das 1:1 (1:1 ) endete. Zwei Feldverweise, jeweils für einen Akteur beider Mannschaften gab es. Für die 1:0-Führung des HSC sorgte Martin Wiederhold bereits nach fünf Minuten, die jedoch Andre Ndiaye nach einer halben Stunde zum 1:1 ausgleichen konnte. Danach sah ein HSC-Akteur die gelb-rote Karte, während ein Arminen Spieler drei Minuten vor dem Pausenpfiff die rote Karte sah.
Nach den Halbfinalspielen am Donnerstag, 20. August, ab 18.30 Uhr und am Freitag 21. August ebenfalls ab 18.30 in Überkreuzspielen der beiden Gruppenersten, findet am Sonntag, 23. August, ab 15 Uhr das diesjährige Endspiel um den Porta-Pokal statt. Leider erneut ohne Zuschauer.