TSV Hannover-Burgdorf ist in Berlin klarer Favorit

Asgeir Örn Hallgrimsson wird in die Zange genommen, Sein Mitspieler Vignir Svavarsson kann nur zuschauen. (Foto: Holger Staab)

Im DHB-Pokal reist die TSV Hannover-Burgdorf zur SG TMBW Berlin

BURGDORF (hs). Die TSV Hannover-Burgdorf kann sich über zwei Wochen Punktspielpause freuen, um dann gestärkt in die weiteren schweren Aufgaben der zweiten Saison in der TOYOTA Handball-Bundesliga zu gehen. Allerdings ist die Punktspielpause nicht gleichzusetzen mit einer Pflichtspielpause. Am heutigen Mittwoch, 22. September, wird die 2. Runde des DHB-Pokals ausgespielt. Die TSV reist nach Berlin und will mit einer überzeugenden Leistung die nächste Runde erreichen.
Nach den unterschiedlichen Leistungen in den ersten vier Begegnungen der neuen Saison steht am heutigen Tag eine vermeintlich leichte Aufgabe auf dem Programm des DHB-Pokals. Nicht etwa gegen die Füchse Berlin, gegen die es vor heimischem Publikum eine deutliche 18:26-Niederlage gab, sondern gegen die SG TMBW Berlin wird die Mannschaft um Trainer Aron Kristjánsson antreten. Ab 20 Uhr trifft dabei ein Oberligist in der Havelland-Halle, Kolonnenstraße 30, in Tempelhof-Schöneberg auf den Bundesligisten aus Hannover. Eine von der Papierform her leichte Aufgabe für Gustav Rydergard und seine Mitspieler.
Der TMBW ist ein Zusammenschluss der beiden ehemaligen Vereine TSV Tempelhof-Mariendorf und SV Blau-Weiß Berlin und spielt in der neu gegründeten Oberliga Ostsee-Spree. Die Spielgemeinschaft (SG) wurde 1999 gegründet. In 20 Mannschaften wird in Tempelhof Handball gespielt und die SG ist zu einer Handballhochburg in Berlin geworden. Der Slogan „SG TMBW, die Macht von der Spree“ sollte die TSV Hannover-Burgdorf aber nur kurz beeindrucken. Sie sollte von Beginn der Begegnung bis zum Ende die besseren Alternativen haben. Die SG-Spieler Michael Witt, Sascha Kneiffel, Robert Lasarziks oder Robert Klatt dürften Jan-Fiete Buschmann, Jendrik Meyer oder Hannes Jon Jonsson keine Angst einjagen können.
Die Berliner sind in den ersten beiden Punktspielen der Oberliga mit Niederlage und Erfolg gegen SV 63 Brandenburg (28:38) und beim Mecklenburger HC (34:30) in die Saison gestartet. Mit einem klaren 37:28 (Halbzeit 13:13) Sieg gegen TSG Calbe sind sie in die 2. Runde des DHB-Pokals eingezogen. In jedem Fall werden die TSVer die SG TMBW nicht unterschätzen.
Von der ersten Minute an sollen aber auch in den Bundesligaspielen noch nicht so zum Einsatz gekommene Spieler ins Team rücken und sich beweisen. Kristjánsson sieht den DHB-Pokal als weitere Gelegenheit, dass sich sein Team einspielen kann.
Die weiteren Begegnungen in der Bundesliga bescheren der TSV dann wieder harte Brocken. Am Mittwoch, 29. September, bei den Rhein-Neckar-Löwen und am Mittwoch, 6. Oktober, beim TV Großwallstadt muss die TSV zweimal hintereinander auswärts antreten, bevor erst am 9. Oktober wieder ein Heimspiel gegen den VfL Gummersbach auf dem Spielplan steht.