TSV Burgdorf will von der Außenseiter-Rolle profitieren

SV Ramlingen/Ehlershausen geht als Favorit ins Derby

RAMLINGEN/BURGDORF (kd). Bereits zum zweiten Mal in Folge war der SV Ramlingen/Ehlershausen in der Fußball-Landesliga von einem Spielausfall betroffen. Nachdem die Begegnung gegen den Heesseler SV vor einer Woche aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt werden musste, fiel nun auch das am vergangenen Wochen angesetzte Rückspiel beim STK Eilvese aus. Nicht viel besser erging es der TSV Burgdorf, die ihr Heimspiel gegen den HSC Hannover ebenfalls absagen musste. „Wir haben vor einer Woche unseren Platz im Heimspiel gegen den STK Eilvese umgepflügt. Das ist doppelt ärgerlich, da wir das Spiel auch noch mit 1:2 verloren haben“, ärgerte sich Trainer Patrick Werner.
Am Sonntag (14 Uhr) hoffen sowohl der SV Ramlingen/Ehlershausen als auch die TSV Burgdorf darauf, dass die Rückrundenbegegnung zwischen den Rivalen stattfinden kann. „Alles hängt von den Witterungsverhältnissen ab“, betonte noch einmal Kurt Becker, der großes Interesse hat, dass die Partie stattfinden kann. „Es ist schon frustrierend, wenn meine Mannschaft trainieren muss und dann am Sonntag nicht spielen kann. Bei uns sind bis auf unsere drei Langzeitverletzten Hans-Martin Schneider, Robert Hauk und Marvin Omelan alle anderen 20 Spieler einsatzfähig. Wenn ich allein nur den Trainingseifer meiner Spieler beurteilen soll, dann kann ich sagen, dass sie es kaum erwarten können, dass die Begegnung gegen die TSV Burgdorf stattfindet. Immerhin hat sie aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen, das wir mit 0:2 verloren haben."
An die Hinspielpartie erinnert sich Burgdorfs Trainer Patrick Werner verständlicherweise noch gerne zurück. Burgdorfs Coach steht bis auf Maxime Menges, der sich einer Schulteroperation unterziehen musste, seine Bestbesetzung zur Verfügung. „Alexander Homann laboriert noch an einer Wadenverletzung. Doch gehe ich davon aus, dass er gegen seinen ehemaligen Verein wieder einsatzfähig ist“, sagte Patrick Werner. Allerdings ist sich Werner auch der Realtitäten bewusst. „Der RSE spielt als Tabellendritter mit 31 Punkten um den Titel mit. Wir hingegen haben als Tabellenzwölfter erst 20 Punkte verbuchen können, so dass uns nur noch fünf Punkte von einem Abstiegsplatz trennen. Da erübrigt sich die Frage, wer als Favorit in das Spiel geht. Selbst dann, wenn es sich um ein Derby handelt. Allerdings ist meine Rotsperre abgelaufen, so dass ich wieder spielberechtigt bin. Da kann sich Kurt Becker bereits seine Gedanken machen, wen er von seinen Spielern gewichtsmäßig abstellen kann, um einen Spieler mit 100 Kilo zu stoppen.“