TSV Burgdorf will den SV Alfeld hinter sich lassen

Unnötige 1:2-Niederlage bringt TSVer in Schwierigkeiten

BURGDORF (de). Hochmut kommt vor dem Fall. Anders lässt sich der schwache Auftritt der TSV Burgdorf beim Aufsteiger FC Stadthagen nicht erklären, der mit einer 1:2 (0:0)-Niederlage endete und damit die Burgdorfer wertvolle Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga kostete.
„Die Leistung unserer Mannschaft war indiskutabel“, fand Burgdorfs Manager Ulrich Pigulla. Um so ärgerlicher für die TSVer war die Tatsache, dass der Siegtreffer des FC Stadthagen erst drei Minuten vor dem Abpfiff fiel. „Die Aktionen unserer Mannschaft wurden zu schematisch vorgetragen, so dass sich der FC Stadthagen immer wieder mit kämpferischen Mitteln dagegen zu wehren musste“, ärgerte sich auch Trainer Volker Herfort über den schwachen Auftritt seiner Mannschaft.
Nachdem die Gäste bereits nach drei Minuten bei einem Pfostenschuss des früheren Altwarmbücheners Stanislaw Schkurin mit dem Schrecken davon kamen, lief es in der 63. Minute für die Gäste nicht so glimpflich ab, als Yasin Korkmazyigit der Führungstreffer für den FC Stadthagen gelang. Als Patrick Heldt mit einem platzierten Freistoß in der 68. Minute der 1:1-Ausgleich gelang, gingen die Gäste noch davon aus, wenigstens mit einem Punkt im Gepäck die Heimfahrt antreten zu können.
Doch durchkreuzte Guiliano Maione in der 87. Minute mit dem 2:1-Siegtreffer für den FC Stadthagen das Vorhaben der TSVer, die nun am Sonntag (15 Uhr) als Tabellendritter mit neun Punkten den Tabellenzweiten SV Alfeld (10 Zähler) zu Gast haben. Die Gäste von der Leine büßten am Sonntag durch die 2:4-Heimniederlage gegen Arminia Hannover ihre Tabellenführung ein. Mit Jan Laumann verfügt der Aufsteiger über einen ausgesprochen gefährlichen Torjäger, den die TSVer zu keiner Zeit aus den Augen verlieren dürfen, wenn sie ihre Spitzenposition verteidigen wollen. Wieder einsatzfähig dürfte nach der Genesung von Mateusz Duraj am Sonntag dann auch wieder Patrick Hiber sein, so dass Volker Herfort dann zusätzliche personelle Alternativen besitzt.