TSV Burgdorf verspielte den dritten Platz

Nach der 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Egestorf/Langreder will sich Richard Becker mit der TSV Burgdorf auf jeden Fall gegen den Tabellenletzten ASC Nienburg durchsetzen. (Foto: Kamm)

Glückt Revanche im Heimspiel gegen ASC Nienburg?

BURGDORF (de). Zwei Rückschläge innerhalb von nur fünf Tagen musste die TSV Burgdorf hinnehmen. Nach der 1:2-Niederlage im prestigeträchtigen Stadtderby am Mittwochabend beim Heesseler SV folgte am Sonntag eine 0:3 (0:1)-Niederlage beim 1. FC Egestorf/Langreder. Damit müssen die Burgdorfer wohl von ihrer Wunschvorstellung Abschied nehmen, die Saison wenigstens als Tabellendritter in der Fußball-Landesliga zu beenden. Zumal es sich bei den Egestorfern um den Konkurrenten um den 3. Platz handelt. „Nun hoffe ich darauf, dass wir wenigstens am Dienstag in Volkersheim mit einem Sieg das Halbfinale im Bezirkspokal erreichen“, wünschte sich nach dem Abpfiff in Egestorf Trainer Ulrich Pigulla (Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor).
Für die Niederlage gegen den 1. FC Egestorf/Langreder hatte Ulrich Pigulla auch eine Ursache parat. So leistete sich Sergej Ginger in der 16. Minute eine Auseinandersetzung mit dem Egestorfer Eik Jörn, die Schiedrichterin Svenja Pleuß aus Schwarme mit einer roten Karte ahndete. „Diese Unbeherrschtheit von Sergej hat uns nicht nur unnötig viel Kraft, sondern einen möglichen Punktgewinn gekostet“, ärgerte sich Burgdorfs Trainer, dessen Elf in der 37. Minute durch Maximilian Hamann mit 0:1 in Rückstand geriet. „Danach waren wir drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen.“ Doch wurden die Chancen durch die dezimierte Burgdorfer Mannschaft nicht genutzt. Besser machten es die Deisterstädter, die durch Marek Waldschmidt auf 2:0 (71.) erhöhten. Zwei Minuten vor dem Abpfiff erzielte Bastian Stellmacher den Treffer zum 3:0- Endstand.
Am Sonntag ist es das Ziel der TSV Burgdorf, im Heimspiel gegen den Tabellenletzten ASC Nienburg nicht nur Revanche für die 0:1-Hinspielniederlage zu nehmen, sondern auch das Abschlussspiel vor eigenem Publikum mit einem Heimsieg zu beenden.