TSV Burgdorf veranstaltete in Bavenstedt erneut einen „Tag des offenen Tores“

Wohin führt der Weg für die TSV Burgdorf? Patrick Heldt möchte am liebsten nach oben … (Foto: Kamm)

Von Klaus Depenau – Pigulla-Elf steht gegen HSC BW Tündern bereits unter Zugzwang

BURGDORF (de). Es ist zwar noch zu früh, um nach erst vier Spieltagen ein Fazit in der Fußball-Landesliga zu ziehen. Doch bleibt bereits eines festzustellen. Die TSV Burgdorf muss sich in den kommenden Spielen gewaltig sputen, um nicht wieder den hochgesteckten Zielen hinterherzulaufen, die da lauteten, zumindestens in der Spitzengruppe ein Wort bei der Vergabe der Meisterschaft mitzusprechen. Doch davon sind die Burgdorfer nicht erst seit der 1:5 (0:1)-Niederlage beim SV Bavenstedt weit entfernt.
„Jahrelang verfügten wir über die beste Abwehr in der Landesliga. Jetzt haben wir nach vier Spielen bereits 13 Gegentore kassiert. Das geht gar nicht“, stellte dann auch Burgdorfs Vorsitzender Hans-Jürgen Engelbrecht umissverständlich fest, der allerdings nach vier Spielen mit erst vier Punkten noch nichts von einer Krisenstimmung wissen will.
Um Ursachenvorschung für das 1:5-Debakel in Bavenstedt wird auch Burgdorfs Trainer Ulrich Pigulla nicht herumkommen, der nach dem Spiel dann auch freimütig eingestehen musste: „Wir haben beim Tabellenführer nicht gut gespielt.“ Bavenstedts schneller Stürmer Christoph Lange war es, der mit seinen Toren in der 29. und 48. Minute mit der 2:0-Führung den Grundstock für den späteren Sieg der Bavenstedter legte. In der 58. Minute erhöhte Daniel Hoffmann auf 3:0.
war gelang Fabian Hoheisel in der 63. Minute mit dem Tor zum 1:3 eine Resultatsverbesserung, doch sorgte bereits im Gegenzug Benjamin Holze (64.) mit dem 4:1 für den alten Dreitoreabstand, ehe Benedict Plaschke mit dem 5:1 in der 69. Minute den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte, bei dem die Bavenstedter noch einen Elfmeter vergaben.
„Einige meiner Spieler hatten heute nicht ihren besten Tag erwischt. Sie waren zu häufig nur zweiter Sieger. Jetzt müssen wir uns zusammenreißen und alles daran setzen, das Spiel schnell abzuhaken und vor allem alles daran setzen, um aus unseren Fehlern zu lernen“, forderte Ulrich Pigulla angesichts eines Rückstandes von acht Punkten auf die Tabellenspitze ein Umdenken bei seinen Spielern. „Daher müssen wir am Sonntag (15 Uhr) das Heimspiel gegen den punktgleichen Tabellennachbarn HSC BW Tündern unbedingt gewinnen“, legte sich der TSV-Coach bereits fest.