TSV Burgdorf tritt ohne Trainer Pigulla in Grasdorf an

Talfahrt der Burgdorfer hält weiter an

BURGDORF (mj). Drei Spieltage vor Saisonende in der Fußball-Bezirksoberliga tritt die TSV Burgdorf am morgigen Donnerstag (6. Mai) in einem vom Wochenende vorgezogenen Punktspiel bei Germania Grasdorf von 19 Uhr an ohne ihren Trainer Ulrich Pigulla an. Wer auf eine Trainerablösung angesichts der miserablen Rückrunde spekuliert hatte, liegt allerdings kräftig daneben. Burgdorfs Cheftrainer ist erkrankt und wird daher morgen in dem ursprünglich für Sonntag geplanten Spiel vom TSV-Reservetrainer Marko Kresic vertreten. Ob dem 33-jährigen A-Lizenzinhaber mehr Glück beschieden sein wird, muss abgewartet werden. Erst recht, weil die „Germanen“ aus Grasdorf zu den Angstgegnern der TSV Burgdorf zählen und in den bisherigen Spielen zumeist als Sieger den Platz verließen.
Drei Spieltage vor Saisonschluss trennt die Grasdorfer nur noch fünf Punkte vom Tabellenvierten aus Burgdorf. Die Punktausbeute hätte noch besser sein können, wenn sich die Mannschaft von Trainer Patrick Werner nicht am Wochenende eine überraschende 0:2- Niederlage beim Tabellenletzten HSC BW Schwalbe Tündern erlaubt hätte.
Doch auch die TSV Burgdorf zählte am Wochenende zu den Verlierern. Im Heimspiel gegen den Meister Arminia Hannover kassierten die Burgdorfer eine 0:3 (0:0)-Niederlage und setzten damit ihren Negativtrend in der Rückserie fort. Mit nur 14 Punkten aus zwölf Spielen zählen die Burgdorfer, die zusammen mit Arminia Hannover noch die beste Hinrundenmannschaft waren, zu den schwächsten Mannschaften in der Rückserie. „Es läuft einfach nicht bei uns“, musste Ulrich Pigulla nach der erneuten Heimpleite eingestehen. So war seine Mannschaft über weite Strecken gegen den Meister tonangebend. „Doch wollten die Tore wieder einmal nicht fallen“, ärgerte sich der TSV-Trainer.
Als dann der gerade zuvor eingewechselte Arminen-Stürmer Dimitrios Alexoudis quasi aus dem Nichts mit einem Kopfball in der 66. Minute die 1:0-Führung für Arminia Hannover erzielte, war guter Rat teuer. Zumal gerade zuvor ein Tor von „Beli“ Sabotic wegen Abseits die Anerkennung versagt wurde. „Danach lief bei uns nichts mehr“, musste Ulrich Pigulla eingestehen. Ein von Cetin Özgen verursachter Foulelfmeter führte durch Garip Capin in der 71. Minute zum 2:0, dem wiederum Garip Capin nach Fehler von Sebastian Ernst noch in der Nachspielzeit das Tor zum 3:0-Endstand für Arminia Hannover vor über 300 Zuschauern folgen ließ.