TSV Burgdorf träumt bereits von einem Weiterkommen im Pokal

Hoch hinaus möchte Hüseyin Yüksel mit der TSV Burgdorf im NFV-Verbandspokal kommen. (Foto: Kamm)

Im Verbandspokal ist heute Abend Oberligist SC Langenhagen zu Gast

BURGDORF (de). Die Finalspiele des MARKTSPIEGEL-Cups sind gerade zu Ende gegangen, da steht das Stadion der TSV Burgdorf an der Sorgenser Straße erneut im Mittelpunkt eines interessanten Fußballspiels. So trifft die TSV Burgdorf am heutigen Mittwoch von 19 Uhr an in der 1. Runde des NFV-Verbandspokal auf den SC Langenhagen. Für beide Teams geht es um sehr viel. So möchten sowohl der Bezirkspokalsieger aus Burgdorf als auch der SC Langenhagen die Qualifikationsrunde um den Krombacher Verbandspokal mit einem Sieg überstehen, um so in die 1. Runde einzuziehen, die dann mit 16 Mannschaften ausgetragen wird.
Wie lukrativ der Wettbewerb ist, belegen allein die Prämien, die an die teilnehmenden 24 Mannschaften aus der Oberliga, Regionalliga, 3. Liga und die vier Bezirkspokalsieger verteilt werden. So wird selbst das Ausscheiden aus der Qualifikationsrunde mit 1.000 Euro belohnt. Das große Geld winkt den beiden Finalteilnehmern, die im kommenden Jahr für die Teilnahme an der 1. Hauptrunde im DFB-Pokalwettbewerb ein Startgeld in sechsstelliger Summe kassieren.
Doch bevor es so weit ist, muss die TSV Burgdorf erst einmal die Hürde SC Langenhagen nehmen. Die Chance, den klassenhöheren Gegner heute Abend aus dem Wettbewerb zu werfen, ist größer denn je. So stehen die Langenhagener nach einer zuletzt recht erfolgreichen Saison durch den Abgang von gleich 14 Spielern, darunter viele Leistungsträger, vor einem völligen Neuaufbau. Inwieweit der SCL heute in der Lage ist, der TSV Burgdorf Paroli zu bieten, bleibt abzuwarten. „Ich hoffe, dass bis dahin Richard Becker seine leichte Zerrung überwunden hat, so dass wir dann in Bestbesetzung antreten können“, wünscht sich TSV-Trainer Ullrich Pigulla, auf dessen Elf am Sonntag (15 Uhr) ein weiteres Heimspiel wartet. Zu Gast ist dann zum Punktspielauftakt in der Landesliga die SG Diepholz, die in der abgelaufenen Saison mit nur 13 Punkten auswärts zu den schwächsten Teams gehörte. So wäre alles andere als ein Heimsieg der TSV Burgdorf eine Riesenüberraschung.