TSV Burgdorf qualifizierte sich fürs Pokalviertelfinale

Patrick Hiber erzielte für die Burgdorfer das wichtige 1:0 gegen den TSV Stelingen. (Foto: Kamm)

Am Montag gibt es schon ein Wiedersehen mit Gegner Stelingen

BURGDORF (de). Mit einem Erfolgserlebnis stimmte sich die TSV Burgdorf für das Heimspiel am Sonnabend (16 Uhr) gegen den TSV Pattensen und am Montag (16 Uhr) in der Nachholbegegnung beim TSV Stelingen ein. Doch musste Burgdorfs Trainer Ulrich Pigulla zunächst zittern. Als im Pokalachtelfinalspiel zwischen der TSV Burgdorf und dem TSV Stelingen der Schlusspfiff ertönte, da wird sich Trainer Ulrich Pigulla sicherlich wieder daran erinnert haben, dass der Gegner aus Stelingen seine bisherigen drei Pokalrunden immer als Sieger im Elfmeterschießen überstanden hatte.
Da die Begegnung zu diesem Zeitpunkt nach Toren von Patrick Hiber (29.) und Michael Huntemann (69.) trotz klarer Überlegenheit der Hausherren noch 1:1 stand, musste man zu diesem Zeitpunkt um das Weiterkommen der TSV Burgdorf fürchten. Doch erwiesen sich am Dienstagabend die Burgdorfer als die treffsichere Mannschaft. Trotz des vergebenen Elfmeters von Christopher Reinecke reichten die Tore von Richard Becker, Daniel Trochymiuk, Dennis Yeboah und Michel Rodriguez aus, um als 5:4 (1:1/1:0)-Sieger nach Elfmeterschießen das Pokalviertelfinale zu erreichen, da bei den Gästen nur Tobias Quast, Elhad Saduco und Nicolas Reinhardt trafen, während sich Timo Sandrock und Michael Huntemann als Fehlschützen erwiesen.
Für die TSV Burgdorf sind trotz der vorhandenen Abschlussschwäche bei entsprechendem Losglück die Aussichten jetzt ideal, um im Pokalwettbewerb weit zu kommen. So befindet sich mit dem 1. FC Wunstorf nur noch ein Landesligist im Wettbewerb, während sich der verbleibende Rest der sechs qualifizierten Mannschaften mit dem MTV Ilten, FC Mozaik Spor, TSV Wietzen, SC Rinteln, TSV Klein Berkel und FC Ambergau/Volkersheim ausnahmslos aus klassentieferen Bezirksligisten zusammensetzt.